Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


40. Auleben, Burgwall (?), (Kult- oder Gerichtsstätte ?). Auleben. Kr. Nordhausen (Sangerhausen), Bez. Erfurt (Merseburg).

Name: Kirchhof, Kirchhügel.

Meßtischblatt: 2599/4531 Heringen; S 11,0; O 19,0.

Allgemeine Lage: Am Hang der die Goldene Aue südlich begleitenden Windleite (Helmegau).

Örtliche Lage: 288 m NN auf Hügel an der Südostecke des Dorfes Auleben.

Baugrund: Unterer Buntsandstein mit Rogensteinlagern.

Beschreibung: Der Kirchhügel ist von einem Hohlweg umgeben, der möglicherweise einen ehem. Graben darstellt. Auf seiner Nordseite läuft seiner Nordseite läuft der Hügel in einen kegelförmigen Vorsprung aus (Meyer/Rackwitz).

Geschichte: Auleben erstmals genannt im 8. Jh. „Awenleibe“ (Traditiones Fuldenses). Kirche St. Peter und Paul geweiht, vgl. Peterpaulskirche mit Wall in Groß Wechsungen (vgl. dort). Meyer/Rackwitz vermuten Kultus- oder Gerichtsstätte. Burgwall (?).

Lit. u. Abb.: Meyer/Rackwitz, Der Helmegau S. 93, dazu K.