Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


455. Wachberg bei Dittichenrode, Burgstelle (?). Dittichenrode, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Wachberg.

Meßtischblatt: 2600/4532 Kelbra; N 10,2; O 16,7.

Allgemeine Lage: Südrand des Harzvorlandes über der Goldenen Aue Helmeniederung (Helmegau).

Örtliche Lage: 245 m NN auf vereinzelter Bergkuppe unmittelbar östlich über Dittichenrode.

Baugrund: Rogenstein des Unteren Buntsandsteins.

Beschreibung: Nach Karl Meyer deuten Terrassierungen auf eine möglicherweise vorhandene Burganlage hin.

Geschichte: Keine Nachrichten über den Wachberg. Das Dorf erstmals genannt 1018 „Dudigerode“. Anhaltinisches Lehen, eigener Adel 1251-1576 nachgewiesen, daher kleine Burg zu vermuten. 1576 Stolberg.

Lit. u. Abb.: B.u.KDm. Prov. Sachsen V S.21 f. (nur den Ort betreffend), Götze-Höfer-Zschiesche, 1909 S. 137 u. K.; Grimm, 1930 S. 125 u. K.; Grimm, 1958 Nr. 562; Meyer/Rackwitz, Der Helmegau 1889 S. 87 Abs. 4 u. K.