Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


209. Hohe Warte bei Groß-Leinungen, ehemalige Warte. Großleinungen, Kr. Sangerhausen (Mansfelder Gebirgskreis), Bez. Halle (Merseburg).

Name: Hohe Warte, Hohe Marl (Meßtischblatt).

Meßtischblatt: 2528/4433 Wippra; S 3,5; W 13,2.

Allgemeine Lage: Grenze des südöstlichen Harzrandes gegen den Vorlandgürtel (Gau Friesenfeld).

Örtliche Lage: 275 m NN auf nach Westen vorspringender, nach Norden, Westen, Süden steil abfallender Kuppe über dem Tal der Leinunger Leine (220 m NN), 1,5 km nordnordöstlich Groß Leinungen.

Baugrund: Kalk des Unteren Zechsteins über Porphyrkonglomerat des Ober-Rotliegenden und Sandstein des Karbon.

Beschreibung: Keine Reste feststellbar. Auffallende, scharf hervortretende Nachbarschaft alter Harzrandstraßen.

Geschichte: Funktion eines Ausichtspostens über Straßen und den hier umgehenden alten Bergbau (südlich Groß Leinungen Landwehr „Sachsgraben“).

Lit. u. Abb.: Größler, Hist. K. d. beiden Mansf. Kr. in B.u.KDm. Prov. Sachsen XVIII; Meßtbl. Flurname Hohe Marl.