Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


158. Hainfeld, Burgwall. Stolberg, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Burgwall auf dem Hainfeld; Burgwall am Himmelsstieg.

Meßtischblatt: 2526/4431 Stolberg; N 9,0; W 17,7.

Allgemeine Lage: Südrand des Ostharzplateaus vor dessen Abfall zum Vorland (Helmegau).

Örtliche Lage: 505 m NN an der Nordwestecke des Hainfeldes auf einem über dem linken östlichen Ufer der Ronne vorspringenden Bergsporn, unmittelbar nördlich des alten, das Hainfeld querenden „Himmelsstieges“, 4 km westlich Stolberg (2 km westlich Forsthaus Hainfeld).

Baugrund: Diabas der Stieger Schichten (Devon).

Beschreibung: Ein Wall mit Vorgraben schneidet östlich den zum Ronnetal vorspringenden Bergsporn ab.

Geschichte: Vielleicht in Zusammenhang mit dem nahen „Himmelsstieg“ und der benachbarten Wüstung Schmiedehausen. Ziegel- und Mörtelbrocken weisen auf Mittelalter.

Funde: Ziegel- und Mörtelbrocken, Knochen (unbestimmt).