Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


11. Allzunah-Burgwälle, Niedere Allzunah. Burgwall. Herrmannsacker, Staatsforst (Roßla), Kr. Nordhausen (Sangerhausen), Bez. Erfurt (Merseburg).

Name: Niedere Allzunah, Kleiner Alzen.

Meßtischblatt: 2526/4431 Stolberg; N 18,2; W 13,3.

Allgemeine Lage: Südharzrand zwischen Ilfeld und Stolberg (Helmegau).

Örtliche Lage: 415 m NN auf dem abfallenden Bergrücken der Hohen Allzunah, 200 m südlich derselben, 1,3 km nördlich Herrmannsacker. Gehört zu den Allzunah-Burgwällen (vgl. dort).

Baugrund: Glimmermelaphyr des Unteren Rotliegenden.

Beschreibung: Burgplatz länglich oval mit Spitze nach Süden, auf drei Seiten von tiefem Ringgraben mit Vorwall umgeben, nur die steile Ostflanke machte dort dieselben unnötig. Gesamtausdehnung 25X50 m.

Geschichte: Keine Daten. Vielleicht Vorposten von Allzunah-Schadewald (vgl. dort) gegen die Ebersburg oder umgekehrt; nur als Schanze zu werten.

Lit. u. Abb.: Meyer, Die Ebersburg, Nordhausen o.J. S.11; v. Oppermann/Schuchhardt, Atl.1888-1916 Taf. XXIII, Text Abs.170; Stolberg, Vermessung 1942.