Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


124. Frauenburg, Burgwall (?). Ilfeld, Stiftsforst Ilfeld, Kr. Nordhausen (Ilfeld), Bez. Erfurt (Hildesheim).

Name: Frauenburg.

Meßtischblatt: 2525/4430 Nordhausen-Nord; N 6,0; O 18,1.

Allgemeine Lage: Südharzrand zwischen Zorge und Bere (Helmegau).

Örtliche Lage: 383 m NN auf auffallendem schmalen Felsrücken, 1,5 km westlich Ilfeld.

Baugrund: Porphyrit des Rotliegenden.

Beschreibung: Der ostwestlich streichende Grat wird in seiner Mitte durch einen seichten Sattel in zwei scharf ausgeprägte Gipfel geteilt. Irgendwelche Befestigungen konnten bisher nicht festgestellt werden.

Geschichte: Der Name „Frauenburg“ weist auf ehemalige Kult- oder befestigte Stätte. Beziehung zu den beiden nahe westlichliegenden Harzburgen? (vgl. dort).

Lit.: Meyer/Rackwitz, Der Helmegau, 1889 S. 87.