Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


170. Harzburg bei Ilfeld, Kleine Harzburg, Burgwall. Ilfeld, Forst Rothesütte, Kr. Nordhausen (Ilfeld), Bez. Erfurt (Hildesheim).

Name: Kleine Harzburg, Ilfelder Harzburg.

Meßtischblatt: 2525/4430 Nordhausen-Nord; N 3,8; O 21,5.

Allgemeine Lage: Südharzrand zwischen Zorge und Bere (Helmegau).

Örtliche Lage: 400 m NN auf vorgeschobenem Bergkegel, 2,4 km westnordwestlich Ilfeld und 0,3 km westlich der Großen Harzburg (vgl. dort).

Baugrund: Porphyrit des Rotliegenden.

Beschreibung: Länglich ovaler kleiner Burgplatz, von Ringgraben mit Vorwall umgeben, größte Ausdehnung 22X56 m. Kein Mauerwerk.

Geschichte: Keine Daten, vielleicht Vorwerk der nahen Großen Harzburg (vgl. dort).

Funde: Vgl. Große Harzburg nach Schuchhardt; ob auf Großer oder Kleiner Burg nicht angegeben.

Lit. u. Abb.: Meyer, ZHV 4 1871 2 S. 288; Meyer/Rackwitz, Der Helmegau S. 87 Gr. (vermutl. Kleine Harzburg?) auf Hist. K.; v. Oppermann/Schuchhardt, Atl. 1888/1916 Text Abs. 169, Taf. XXI Gr. u. Schnitte (im Gr. ist die Lage der Großen und Kleinen Harzburg irrtümlich vertauscht; vgl. dort); Tillmann, S. 361.