Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


238. Kelbra-Haingarten, Burgwall. Kelbra, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Haingarten.

Meßtischblatt: 2600/4532 Kelbra; S 13,1-13,5; W 16,3-17,3.

Allgemeine Lage: Nördlicher Fuß des Kyffhäusergebirges gegen Helmeniederung (Helmegau).

Örtliche Lage: 190-215 m NN, unmittelbar am Fuß der Rothenburg auf langsam nach Norden abfallendem Gelände, 1 km südöstlich Kelbra. Hainweg.

Baugrund: Alluvialer Tal- und Gehängeschutt.

Beschreibung: Trapezförmige Fläche, ca. 250X300 m, westlich und östlich durch je einen 250 m bzw. 140 m langen geradlinigen Wall mit Vorgraben geschützt, nördlicher Wallgrabenflügel überackert und nur noch als Bodenschwelle zu erkennen (vgl. Grimm). Bergseitig nach Süden keine Befestigung. Die ganze Fläche beackert.

Lit. u. Abb.: Grimm, 1958 Nr. 570; Hesse, Naumburg 1823 S. 27 Anm.4 (nach Leuckfeld, Antiq. Kelbra S. 194); auf Meßtbl. 2600/4532 Kelbra eingezeichnet.