Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


252. Kohnstein bei Salza, Birkenkopf. Salza, Kr. Nordhausen (Grafschaft Hohenstein), Bez. Erfurt.

Name: Birkenkopf, Maienkopf, Kohnstein.

Meßtischblatt: 2525/4430 Nordhausen-Nord; S 17,3; O 20,3.

Allgemeine Lage: Südlicher Vorharz, Zechsteingürtel, Zorgegebiet (Helmegau).

Örtliche Lage: 300 m NN auf nach Osten mit Felshang abbrechendem, vorgeschobenem Bergkopf des Kohnsteins, 2,2 km nördlich Salza.

Baugrund: Älterer Zechsteingips.

Beschreibung: Der schmale Zugang zum Birkenkopf von Westen her wird durch einen schwach bogenförmig verlaufenden Abschnittswall mit Vorgraben geschützt. Länge 55 m, an beiden Enden ist der Vorgraben nicht mehr ausgeführt, möglicherweise nach Zerstörung der nahen Hauptanlage auf dem Kohnsteinkopf (vgl. dort, Grimm).

Geschichte: Vermutlich gleichaltrig mit dem Hauptwall auf dem Kohnsteinkopf und als Vorposten desselben anzusehen. Späte Bronze-, frühe Eisenzeit (Hallstatt).

Lit. u. Abb.: Grimm, Bd. XXIX, Halle 1938 S. 190 mit Gr. u. Schnitten (Stolberg) Abb.7.