Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


243. Klauskopf, Burgreste. Questenberg, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Klauskopf, Kuhring.

Meßtischblatt: 2600/4532 Kelbra; O 14,0; N 0,2.

Allgemeine Lage: Am Rand des Südostharzes an dessen Grenze gegen das Zechsteinvorland, Tal der Nasse (Helmegau).

Örtliche Lage: Auf nach Süden über dem linken Nasse-Ufer vorspringender Bergzunge, 280 m hoch, 0,4 km nördlich Questenberg.

Baugrund: Diluvialer Schotter über Zechsteinletten.

Beschreibung: Kleiner, ebener, rundlicher Burgplatz von ca. 40 m Durchmesser, gegen das Bergplateau nordöstlich durch sichelförmigen Halsgraben mit Vorwall gesichert, nach den übrigen Seiten natürlicher Steilabfall.

Funde: Rotbraune deutsche Scherben des 11./12. Jh. Mus. Halle (Grimm).

Lit. u. Abb.: Grimm, 1930 S.125 u. K.; Grimm, 1938 3 S. 36 (Lagesk. Stolberg); Grimm, 1958 Nr. 584 u. K. Abb.42; Götze-Höfer-Zschiesche,1909 S.144, Meyer/Rackwitz, Der Helmegau S. 85; Schmidt, 1912 S.123; Tillmann, S.1353; Timm, ZHV 94 NF 13 1961 S. 18, Lagesk. Stolberg S.11, Zschiesche, 1902 S. 14.