Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


191. Heimkehlenwall, Burgwall. Rottleberode, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Heimkehlenwall, Über der Heimkehle.

Meßtischblatt: 2599/4531 Heringen; N 0,3; O 13,1.

Allgemeine Lage: Südliches Harzvorland (Helmegau).

Örtliche Lage: 240 m NN auf Bergzunge, unmittelbar über dem Eingang der Höhle Heimkehle, 1,7 km westlich Uftrungen.

Baugrund: Unterer Buntsandstein über Jüngerem Zechsteingips.

Beschreibung: Zugang zur Bergzunge gesperrt durch einen geradlinigen Abschnittswall mit je einem Graben vor und hinter dem Wall. Im Innern der Burgfläche unregelmäßige Erhöhungen (Grimm).

Funde: Auf der Höhe Feuersteinabschlag, am Höhleneingang Siedlungsschicht mit eisenzeitlichen Scherben (Grimm). Mus. Halle.

Lit. u. Abb.: Götze-Höfer-Zschiesche, 1909 S. 149; Grimm, 1930 S. 125 u. K.; Grimm, 1958 Nr. 592; Schirwitz, ZHV 59 1926 S. 13; Silberborth, 1940 S. 56.