Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


347. Ravensburg, Burghügel (?). Wasserburg (?). Rottleberode, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Ravensburg.

Meßtischblatt: 2526/4431 Stolberg; S 1,5; O 14,4.

Allgemeine Lage: Westrand der Tyra-Niederung am Gipsgebirge Alter Stolberg (Helmegau).

Örtliche Lage: 195 m NN in einer Talbucht des den Alten Stolberg südöstlich fortsetzenden Reesberges im Sumpfgebiet des Krebsbaches, 1,0 km südlich Rottleberode.

Baugrund: Alluvium der Tyra-Krebsbach-Niederung, begrenzt westlich durch Jüngeren Zechsteingips, östlich durch Lößterrasse.

Beschreibung: Auffallender, offenbar künstlich aufgeworfener Hügel von etwa 20 m Durchmesser und 4 m Höhe, rings von Sumpf umgeben, vielleicht als Burghügel anzusprechen. Unweit alter Verkehrsweg von Rottleberode durch das Vorland nach Nordhausen, der „Totenweg“ (Bericht K. Werther, unveröffentlicht). Nördlich der Ravenskopf.

Abb.: Auf Meßtbl. wiedergegeben.