Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


84. Butterkuppe, Burgreste (Burghügel). Sangerhausen, Kr. Sangerhausen, Bez. Halle (Merseburg).

Name: Butterkuppe, Butterberg.

Meßtischblatt: 2601/4533 Sangerhausen; N 6,3; O 22,5.

Allgemeine Lage: Östlicher Flügel des südlichen Vorharzes, Randgebiet der Goldenen Aue (Gau Friesenfeld).

Örtliche Lage: 308 m NN auf einer im Westen von einer Schlucht begrenzten Bergkuppe, 3 km westnordwestlich Bahnhof Sangerhausen.

Baugrund: Unterer Buntsandstein.

Beschreibung: Kleiner rundlicher Burghügel von 11X14 m Durchmesser auf natürliche Höhe aufgeschüttet. Im Westen durch Steilabfall begrenzt, auf den übrigen Seiten vorgelegte Terrasse (Grimm).

Geschichte: Mittelalterlicher Burghügel. 1276 erwähnt „dominus Johanes Butterbergk“, vielleicht zugehörig.

Lit. u. Abb.: UB Klöster Mansfeld S. 145 Nr. 30; B.u.KDm. Prov. Sachsen XVIII Größler, Hist. K.; Grimm, 1958 Nr. 597, dazu K. Abb. 42, Gr. Abb. 40b, Taf. 21a, Abb.; Jacobs, ZHV 29 1896 S. 599; Tillmann, S.1305.