Der Höhlenforscher Dr. Ing. Friedrich Stolberg schrieb 1968 in seinem Buch
„Befestigungsanlagen im und am Harz von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit“


106. Eislochwall, Burgwall. Stempeda, Forst Alter Stolberg, Kr. Nordhausen (Sangerhausen), Bez. Erfurt (Merseburg).

Name: Eislochwall, Burgwall auf Höhe 276,4.

Meßtischblatt: 2526/4431 Stolberg; S 9,7; O 20,6.

Allgemeine Lage: Gipsgebirge Alter Stolberg, südlicher Vorharz (Helmegau).

Örtliche Lage: 276 m NN auf steil über Felswand nach Norden abbrechender Randhöhe des Gipsgebirges Alter Stolberg, oberhalb der Eislöcher (Sommereis), 0,6 km südlich Stempeda.

Baugrund: Jüngerer Zechsteingips.

Beschreibung: Ein in flachem Bogen verlaufender Wall mit Vorgraben deckt die nach Süden sanft abfallende Anhöhe.

Lit.: Entdeckt durch Grimm.