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Im Wehre:Vermutlich die Stelle des 1. Mühlenwehres zur Versorgung der Rödermühle.
Im hohlen Graben:Ortsausgang des Dorfes nach Herzberg. Bis 1897 einspuriger Hohlweg.
Die Windmühle:Im "Inventarium" von 1826 als zweischürige Wiese "unter den Schützenanger belegen" bezeichnet. 1)
Die drei Felder Hattorfs:In der Höfebeschreibung (etwa 1760) heißen die 3 Felder Stayefelt, Wiedenrodesfelt und Ewekenrodesfelt. In den Vermessungsbüchern von 1826 werden dieselben Felder Steyefeld, Röderfeld und Diekfeld genannt. Mit "Evekenröderfeld" wird hier nur noch eine Feldlage von etwa 31 Morgen bezeichnet. (Nr. 15 Planquadrat B7)
Mühlenstieg:Auf Blatt Katlenburg (145) d. top. Landesaufnahme des Kurfürstentums Hannover 1764 - 1786 ein Weg, der von der "Oberen Mühle" in Hattorf in westlicher Richtung verläuft. Er teilt sich etwa 500 m von der Mühle entfernt. Der untere Strang läuft auf den "Röderkirchhof" zu, der obere führt in die "Lange Grund". (wahrscheinliche Dorfstellen Niedern- und Obernrode.)
Die Untere Trift:"Die Viehtrift" nach einer Urkunde des Jakobiklosters in Osterode vom 29.11.1312 verkauft der Ritter Gunzelin Latgast den Gebrüdern Werner und Ekbert von Hattorf für 1 Mark diese Wiese.
Der Eselstreiberwegwurde von den Eselstreibern benutzt, die die Brotfrucht aus Mitteldeutschland und vor allem aus Thüringen in das Harzer Kornmagazin nach Osterode brachten.
Alter Gieboldehäuser Weg - Osteroder Weg:Beide Wege werden noch heute so bezeichnet. Nach Herbst, Seite 132, "zweigte in Gieboldehausen von der Duderstädter Straße nach Seesen (Nürnberger Heerstraße) eine Heerstraße ab, die den Rotenberg in 275 m Meereshöhe überschritt und steil in das Tal der Oder hinabstieg. Von hier führte sie, ohne weiter einen Ort zu berühren, über die Berge nach Osterode, wo sie in die Harzrandstraße bzw. in die Straße über den Harz nach Goslar einmündete". 2)
Anm.1)Inventarium von den sämtlichen Vermögen der Gemeinde Hattorf, aufgenommen am 23.2.1826 (durch Vogt Reinholz)
2)Albert Herbst: Die alten Heer- und Handelsstraßen Südhannovers und angrenzender Gebiete, 1926