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Gute Eichelmast Wie H. A. Klaproth berichtet, saßen die Eichen voller Eckern in den Jahren 1795, 1811. "In diesem Jahre haben die Eichen über die Maßen voll gesessen. An allen Enden ist geholet, um das Vieh damit zu füttern. Auch zur Mast. Der Scheffel kostete 6 - 7 Gute Groschen (1 Scheffel = 40 kg)." Ein gutes Eichelmastjahr war auch 1825. Auch Soltmann berichtet eingehend über solche Mastjahre. Über das Jahr 1825 schreibt er: "Die Eichelmast war außerordentlich stark. Die Gemeinde kaufte die Eicheln im Krücker mit der Elbingeröder Gemeinde zur Hälfte und einen Teil vom Rotenberge für sich. Es wurde gemeinschaftlich geklopft und gelesen, und der Ertrag wurde jeden Abend geteilt. Das Fahrenbruch vor dem Rotenberge hatte der Herzberger Bürgermeister vom Fiskus gepachtet und ließ es mit Schweinen betreiben, unter denen auch viele aus Hattorf waren. Das Mastgeld betrug für jede Woche 3 Gute Groschen und für das Hüten wöchentlich 6 Pfennige für das Stück." Gute Mastjahre waren auch 1829, 1833, 1834 und 1842. Man sieht aus den eingehenden Schilderungen des Pastors, welch große Bedeutung für die menschliche Ernährung gute Mastjahre hatten, setzten doch die Schweine in solchen Jahren mehr von dem gewünschten Speck an.
 

Die ersehnte Bucheckernmast

Große Dankbarkeit erfüllte die Menschen, wenn Gott die Wälder mit vielen Bucheckern segnete. Die erste Nachricht über eine sehr gute Buchmast stammt aus dem Jahre 1811. Soltmann berichtet, daß die herrschaftlichen Waldungen, die je zur Hälfte etwa mit Eichen und Buchen bestockt waren, in diesem Jahr eine außerordentlich starke Buchmast hatten. Auch in den Jahren 1823 und 1834 gab es viele Bucheckern. Der staatliche Förster Hauenschild gab für den Rotenberg Lesezettel aus.