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Am 25. und 26. September, welche Tage bei einer Wärme von 15° C ganz heiter waren, entstand beim Sonnenuntergang ein Abendrot, welches sich fast über den ganzen Himmel verbreitete. Zuletzt wurde es ganz dunkelpurpurrot. Die Erscheinung dauerte 1 1/2 Stunde. Man hatte die beiden letzten Naturerscheinungen in ganz Europa und auch im nördlichen Asien gesehen. Das Nordlicht war in allen nördlichen Gegenden beobachtet. Nach den Zeitungsberichten wurde Ende November im Thüringer Walde ein Erdbeben bemerkt. In Hattorf verspürte man nichts davon.

Am 22. und 23. September war wieder, wie im vorigen Jahr, um dieselbe Zeit ein außerordentlich starkes Abendrot zu sehen. Es war nicht so stark wie im vorigen Jahr. Am 13. November, morgens von 2 - 5 Uhr, hatte man in Warschau, Hannover, in Belgien und an vielen anderen Orten am ganzen Horizont eine Menge Feuerkugeln sich in die Luft erheben und dann wieder niedersinken sehen. Ich selbst sah am 23. September, abends zwischen 10 1/2 und 11 Uhr ein gleiches Phänomen. In West/Südwest stiegen eine Menge Feuerkugeln am Horizont in die Höhe und fielen dann wieder nieder. Einige darunter von der scheinbaren Größe des Vollmondes erheben sich ziemlich hoch. Ihr Licht war hellgelblich. Der Himmel war bezogen, nur von Norden bis Südwesten war der Horizont rein und ziemlich hell. Die Luft war mäßig kalt ohne Frost. Irgendwelche Geräusche hörte man bei dieser Erscheinung nicht. Am 18. November, abends um 10 Uhr, sah man im Süden ein starkes Wetterleuchten. Das war für diese Jahreszeit eine seltene Erscheinung."

Eine seltene Naturerscheinung, nämlich Hagel bei Nacht, beobachtete S. im Juli 1834. "In unserer Nachbarschaft nämlich in Gieboldehausen, hagelte es nachts um 2 Uhr. Am Tage vorher war das Thermometer auf 26°- 33° C gestiegen, und in der Nacht hatte sich die Luft nur wenig abgekühlt." Ein sehr seltenes Naturereignis beobachtete S. am 18. Februar desselben Jahres.