Lochmühlenbach

Am Standort sieht man den Lochmühlenbach. Er entspringt einer in der Zwischenzeit verstürzten Kleinhöhle. Nach HAASE (1936) hatte der ursprüngliche Eingang einen Durchmesser von 6 m. Mitte des vorigen Jh. grub der damalige Lochmüller einen Stollen in den Berg, um größere Wassermengen freizusetzen. Der Versuch schlug jedoch fehl. Heute befindet sich an der Stelle ein kleiner Quelltopf von einem Meter Durchmesser. Das Quellwasser wird dann durch eine Rohrleitung in einen Graben geleitet, der das Wasser der Wiesenquellen sammelt. Das Quellwasser des Springs entstammt dem Dolomit- bzw. Anhydritmassiv des Kammerforstes. HAASE vermutete, dass eventuell auch Wasser des nördlich gelegenen Zorgetales angezapft sein könnte. Mit einem Sulfatgehalt von 1 .750 mg/l (1993) läßt sich seine Herkunft aus dem Karst nicht verleugnen. Der Weg führt an der ehemaligen Lochmühle vorüber.

Lochmühlenbach und Lochmühlenquelle bei Gudersleben

GPS-Koordinaten
N 51.5543° E 10.6991°

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