Naturdenkmal OHA 35

Die hier im Bachufer der Wieda angeschnittene Folge von Ablagerungsgesteinen legt Zeugnis ab von der allmählichen Überflutung des Harzes am Beginn der Zechsteinzeit (vor 250 Millionen Jahren). Festländische Flussablagerungen, unter trockenwarmem Klima gebildeter Abtragungsschutt eines ältren (Harz-) Gebirges (Walkenrieder Sand), werden überlagert von Brandungsgeröllen eines Meeresvorstosses (Zechstein - Konglomerat). Darüber folgt der mit hohen Buntmetallgehalten versehene, ca. 20 cm starke, schwarze Kupferschiefer, dem am Harzrand zahlreiche bergbauliche Unternehmungen galten. In ihm finden sich vereinzelt Abdrücke von Fischen. Es folgen Kalkablagerungen des jetzt bereits weite Teile Norddeutschlands überdeckenden Zechsteinmeeres.

Dieser einzigartige, für die geowissenschaftliche Forschung und Lehre bedeutsame Aufschluss darf nicht beschädigt oder verändert werden !

Naturdenkmal OHA 35 , Verordnung des Landkreises Osterode am Harz vom 5.12.1980

GPS-Koordinaten
N 51.5828° E 10.6205°

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