Röseberg

In der Umgebung von Walkenried bemerkt man eine Reihe von Teichen, die alle aus ehemaligen Erdfällen hervorgingen. Ihre Kultivierung und Nutzung als Fischteiche ist der Tätigkeit der Zisterziensermönche des Klosters Walkenried zuzuschreiben.

Die wassergefüllten Erdfälle sind Ausdruck der Verkarstung im Werraanhydrit, der am Standort deutlich sichtbar ist.

Ein aktives, aber fast völlig zugeschlämmtes Höhlensystem, welches die Erdfallketten aus Richtung Höllstein unterirdisch entwässert, wurde durch HAASE 1933 entdeckt und zusammen mit STOLBERG erkundet und vermessen. Es ist heute unzugänglich. Die am Standort austretenden Quellen bringen das Wasser zutage.

Das Wasser fließt in den Mühlgraben, der oberhalb Walkenrieds von der Wieda abzweigt, am Kloster vorbeiführt und 1 km südöstlich vom Standort der Wieda wieder zufließt. Dort versiegen die Wässer dann in Trockenzeiten in den Schottern des Wiedatales.

- Das Elbenkämmerchen -
Eine Quellungshöhle im Werra-Anhydrit am Fuß des Röseberges, Walkenried

Die Gipshänge am Standort stehen wegen ihrer Karsterscheinungen und ihrer besonders wertvollen Vegetation als Naturdenkmal unter Schutz.

GPS-Koordinaten
N 51.5790° E 10.6188°

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