Ührde

Das Dorf Ührde mit seinen ca. 120 Bewohnern gehört seit 1447 zur Stadt Osterode. Das ehemals selbstständige kleine Haufendorf mit der seit 1317 belegten und 1552 neu errichteten Kirche ist ein Kleinod in der Karstlandschaft des südwestlichen Harzrandes. Auf den lössbedeckten, meist staunässefreien Böden mit durchlässigem dolomitischen Untergrund im nördlichen Umfeld des Dorfes dominiert noch heute die landwirtschaftliche Nutzung.
Das Tal des Ührder Baches entwässert diese Hochfläche (Plateau aus Dolomitgesteinen der zweiten Zechsteinperiode) mit dem Talbeginn an der Karstquelle des Feldbrunnen. Wenige hundert Meter oberhalb des Dorfes versickert jedoch der Bach in seinem Bett über verkarstetem Dolomit. Das Wasser dürfte in den Quellen von Förste wieder austreten; der Wiederaustritt in der Rhumequelle ist unwahrscheinlich.
Erst mit den Abflüssen von den Buntsandsteinhügeln westlich und südöstlich des Dorfes füllt sich in trockenen Jahreszeiten das Bachbett wieder. Die oberirdischen Wässer fließen als Dorster Mühlenbach bei Dorste in die Söse.

GPS-Koordinaten
N 51.7062° E 10.2098°

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