Langes Bruch

Am Standort befindet sich ein Erdfall, der sein Ursache im etwa 50 m tiefer gelegenen verkarstungsfähigen Hauptanhydrit hat. Die im Anhydrit angelegten Hohlräume brachen zusammen und ließen darüberliegende Schichten des unteren Buntsandsteins, Kiese der Mittelterrasse und die Lössdeckschicht mit durchbrechen. Die stark bindigen Sedimente machten die Hohlform abflusslos und wasserstauend. Der dauerfeuchte Boden war landwirtschaftlich nicht nutzbar.

So bildete sich ein wertvolles Biotop für Vögel, Insekten und Amphibien aus. Bei einer Bestandsaufnahme im Jahre 1983 konnten 51 verschiedene Vogelarten und 13 Libellenarten festgestellt werden. Auch für Niederwild stellt das Gehölz einen wertvollen Lebensraum dar. Dieser und ein östlich benachbarter Erdfall wurden 1983 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt, um sie vor schädlichen Veränderungen jeglicher Art zu bewahren.

GPS-Koordinaten
N 51.6362° E 10.3217°

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