Abb. 9: Vor der Hauptsicherung der Bergfriedruine erfolgte eine "Beräumung": also Abnahme aller losen, oder gefährlich gelockerten Geröllsteine bzw. Gipsbetonbrocken. Wieviel Material dabei anfiel, zeigt dieses Bild von der Turmnordseite in etwa 15 m Höhe. Das Edelstahlseil (weißer Pfeil) in der oberen Hälfte dieser Gerüstetage diente dazu, kleinere, durch Risse geschwächte Mauerbereiche provisorisch zu stabilisieren. Aufnahme im Juni 1996 (Archiv HK 16017)
Abb. 10: Die äußerste Spitze des kleinen, westlichen Nebenzahns ist wegen ihrer völligen Zerrüttung abgetragen. Man erkennt, daß verschiedene Spalten den erhaltenen Mauerkörper auflockern. Die ebenen Flächen in etwa 30 - 40 cm Vertikalabstand sind die Oberseiten der ehemaligen Gipsbeton-Ausgießschichten (vergl. Abb. 2). Nach der Reinigung des Mauerstumpfes wurde später ein Mauerkranz, bis über die oberste Fläche aufragend, aus Sösekiesel und Gipsmörtel aufgemauert (siehe Abb. 17). Die entstehende Wanne diente zur Aufnahme des Deckestrichs, der als abdeckende Verschleißschicht vorgesehen war. Auf der Gerüstebene kauert Dipl.-lng. R. Keitz, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Geba, 99998 Körner: Aufnahme vom 15. 05. 1996
(Archiv HK 16963)