Abb. 13: Prinzipskizze zur Verdeutlichung der Baumaßnahmen an den Mauerkronen des Haupt- und des Nebenzahns. Links im schematischen Querschnitt: ursprünglicher Zustand, schraffiert: Lockere "Mutterboden" Bildungen; dicke gestrichelte Linie: "beräumter" Zustand nach Abtrag loser Mauerteile. Rechts: kräftige Linien: Aufmauerung um den stehengebliebenen Mauerkern, 1: mit Edelstahlmatten mehrfach armierte Gipsestrich-Abdeckplatte; R: Feinriß nach erster Überwinterung; S: Abplatzschäden in Gips-Spritzmörtel-Deckschicht; 2: zweite, obere, armierte Abdeckplatte mit 1-4 m an den Mauerflanken herabreichenden armierten Gipsbeton-"Schürzen" mit D: Mauerdübeln zur Befestigung der Edelstahl-Armierungsmatten und N: Tropfnase für ablaufende Niederschläge.

Abb. 14: Beginn des Aufbringens der mehrere Dezimeter dicken Abdeckplatte aus Estrichgips auf dem Hauptzahn. Randliche Aufmauerungen mit Gips-Spritzputz überdeckt, bilden eine Mulde, in der mehrere Lagen von V4A-Edelstahlmatten (Rippenstahl 5 mm Durchmesser, Maschenweite 10x10 cm als Armierung eingebaut wurden. Der im hinteren Bereich eingegossene Frischmörtel wurde vor Ort halbsteif angemischt , um große Festigkeit zu erzielen. Der Blick geht nach Nordwest zum Stadtteil Röddenberg. - Aufnahme vom 26.09.1996 von M. Steinbrecher, Mühlhausen