Abb. 20: Der Hauptzahn wurde im Spätsommer 1997 zum Schutz vor dem Eindringen von Wasser in einen Riß rings um die Estrichdeckplatte (siehe Abb. 13) zusätzlich mit einer Schutzkappe aus armiertem Estrichgips, die an den Flanken einige Meter herabreicht, überdeckt. Hier sind die unteren Edelstahlarmierungslagen aufgebracht und mit Dübeln (zwei davon mit Pfeilen markiert) im Mauerwerk verankert. Die spätere Überdeckung mit (langsam löslichem) Estrichgips wurde so dick gegossen, daß sie als Verschleißschicht erst nach etwa 100 Jahren bis zur beginnenden Freilegung der Armierung abgetragen sein dürfte.
Aufnahme vom 02. 09. 1 99 7 (Archiv HK 17425)
Abb. 21: Das komplizierte Hohlraumsystem der Ruine wurde im Sommer 1997 von weit über einhundert kleinen, kurzen Bohrlöchern aus mit "HAZ-lnjektionsschaummörtel" druckarm verfüllt. Auf Gerüstebene 10 (kl. Schild, Bildmitte links) steht der Plastikbehälter mit dem Schaumbildner (S), in der Etage darunter der Mischer (M), der den Schaummörtel mit einer Rohdichte von 1,2 - 1,4 g/cm3 fertigstellt, eine Ebene tiefer der trichterförmige Vorratsbehälter (V), aus dem heraus das Produkt über Schläuche (z.T. punktiert) in die mit einem Spezialverschluß (Packer) versehenen Bohrlöcher injiziert wird. Rechts ist der Förderkorb (F) des Materialaufiugs sichtbar
Foto vom 27.05. 1997
(Archiv HK 17412)