Die Tierwelt der Karstlandschaft Südharz

Peer Schnitter; Harald Bock; Lothar Buttstedt; Kai Gedeon; Matthias Jentzsch; Volker Neumann; Bernd Ohlendorf;
Peter Sacher; Karla Schneider; Robert Schönbrodt;
Dietmar Spitzenberg; Martin Trost; Michael Wallaschek;
Werner Witsack; Otfried Wüstemann


Einführung (Peer Schnitter)

Die vielgestaltigen Habitate der Südharzer Karstlandschaft bieten einer artenreichen Tierwelt Lebensraum. Zwar sind aus dem Südharz eine Vielzahl von Angaben zu den verschiedensten Tierarten bekannt, systematische Untersuchungen begannen aber erst in der jüngsten Zeit. Fast alle Daten wurden von Einzelpersonen zusammengetragen. Eine Zusammenstellung für den gesamten Harz, der auch alle verfügbaren Meldungen zum Südharz enthält, wurde 1997 mit dem Arten- und Biotopschutzprogramm "Landschaftsraum Harz" vom Landesamt für Umweltschutz veröffentlicht (7).
Als bemerkenswerte Tierarten sind Wildkatze, Siebenschläfer, Haselmaus, Schwarzstorch, Wanderfalke und Geburtshelferkröte zu nennen. Allerdings gibt es auch unter den bisher nur stichprobenartig erfaßten Wirbellosen sehr interessante Vertreter, so z.B. den Steirischen Fanghaft, der leider seit längerem nicht mehr nachgewiesen werden konnte, die Zinnoberrote Röhrenspinne und den Schwarzapollo, einen Schmetterling, der hier eine eigene Subspezies ausbildet.
1994/95 wurden auf fünf Einzelflächen der Karstlandschaft des Südharzes im Rahmen des Projektes "Faunistische Erfassungen in ausgewählten Trockenrasen und Zwergstrauchheiden des Landes Sachsen-Anhalt" Daten zur Wirbellosenfauna des Gebietes erhoben. Die dabei erzielten Ergebnisse sind in den Kapiteln zu den Webspinnen, Laufkäfern, Rüsselkäfern, Zikaden und Heuschrecken berücksichtigt.
Leider fehlen, bis auf wenige Ausnahmen, historische Angaben, so daß Hinweise zur Bestandsentwicklung insbesondere gefährdeter Arten kaum möglich sind. In den folgenden Kapiteln soll das vorhandene Wissen zu einigen ausgewählten Artengruppen kurz zusammengefaßt werden. Dabei wurde bei den Säugetieren (ausschließlich der Fledermäuse), den Vögeln sowie den Lurchen und Kriechtieren auf die Nennung des lateinischen Artnamens verzichtet, da die deutschen Namen eine eindeutige Zuordnung zulassen.
 

Säugetiere* (Matthias Jentzsch; Kai Gedeon)
* Fledermäuse siehe Beitrag von B. Ohlendorf

Zur Säugetierfauna des Harzes zählen ohne die Fledermäuse insgesamt 41 aktuell nachgewiesene Arten (45). Auch im hier betrachteten Bereich des Südharzes ist mit dem gesamten Artenspektrum zu rechnen. Eingeschlossen sind sechs eingebürgerte bzw. eingewanderte Arten, davon hat das Mufflon stabile Einstandsgebiete bei Questenberg und Pölsfeld, der Damhirsch ist zumindest gelegentlich zu erwarten. Vom Marderhund gibt es bisher erst einen Nachweis bei Grillenberg. Nutria, Bisamratte und Waschbär dürften hingegen regelmäßig vorkommen.
Weitere Arten müssen derzeit als ausgestorben betrachtet werden. Braunbär und Wolf wurden bereits im 17. bzw. 18 Jahrhundert ausgerottet. Von Luchs, Fischotter und Hausratte gibt es Einzelnachweise bis in die jüngere Vergangenheit. Anhand von Spuren wurde der Luchs 1976 und 1983 u. a. bei Morungen festgestellt. Der Fischotter konnte 1972 am Hackpfüffeler See und 1983 in einer Kiesgrube bei Berga und die Hausratte 1972 an der Südwestgrenze des Kreises Sangerhausen (80, 211) registriert werden.
Eine der bemerkenswertesten Säugerarten des Gebietes ist zweifellos die Wildkatze. Die unteren Lagen des Harzes gehören zu den Verbreitungsschwerpunkten dieser in Deutschland stark gefährdeten Art. Gerade der Südharz mit seinen reich strukturierten Laub- und Mischwäldern, zahlreichen Feldgehölzen und Hecken bietet ihr optimale Lebensräume. Auch der Kyffhäuser wird von der Wildkatze besiedelt. Die Aue zwischen Sangerhausen und Kelbra gehört zwar nicht zum Reproduktionsareal, ist aber als Wanderkorridor zwischen Südharz und Kyffhäuser bedeutsam. Der Bau der Südharzautobahn dürfte sich auch in diesem Zusammenhang als problematisch erweisen. Mit zahlreichen Opfern unter den zu- und abwandernden Wildkatzen muß gerechnet werden, zumal bereits in früherer Zeit der Straßenverkehr zu den wesentlichsten Todesursachen zählte (150, 151).
Weitere Raubsäuger des Gebietes sind Baummarder, Steinmarder, Rotfuchs, Dachs, Hermelin, Mauswiesel und Waldiltis. Während der Steinmarder zu jenen Arten zählt, die auch in den Siedlungsbereichen des Menschen häufig zu beobachten sind, ist der Baummarder ein seltener und heimlicher Waldbewohner. In den Forstrevieren des Südharzes wird mit Bestandsdichten zwischen 0,1 und 2 Tieren je 100 ha gerechnet (Umfrage des Landesamtes für Umweltschutz 1995).
Umfangreiche Kenntnisse über das Vorkommen der Schläfer-Arten verdanken wir den Untersuchungen von SCHULZE (205). In einem mit Nistkästen bestückten Waldgebiet nördlich von Roßla wurden zwischen 1966 und 1969 insgesamt 474 Haselmäuse und 39 Siebenschläfer registriert. Bei Kontrollfängen in den 1980er und 1990er Jahren war der Anteil beider Arten hingegen ausgeglichen. Diese Feststellung und auch die Abnahme der Haselmausnachweise in den Gewöllen des Waldkauzes lassen auf einen Rückgang der Art schließen. Genaue Dichteangaben liegen derzeit jedoch weder für die Haselmaus noch für den Siebenschläfer vor, wobei für die letztere Art zumindest 1971 und 1985 deutliche Masssenvermehrungen beobachtet wurden. Gartenschläferfunde gab es im Südharz bisher nur in zwei Gebieten: 1966 im NSG "Bauerngraben", jetzt Bestandteil des NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg", und 1994 im Nassetal (SCHULZE, zit. in 45).
Der Rothirsch erreicht im Südharz derzeit Bestandsdichten zwischen ein und vier Tieren je 100 ha bei einer seit 1991 insgesamt abnehmenden Tendenz (Umfrage des Landesamtes für Umweltschutz 1995). Diese Entwicklung ist aus Naturschutzsicht begrüßenswert. Bis in die 1980er Jahre hinein wurden die Rotwildbestände durch intensive Hege stark gefördert. Der daraus resultierende Überbesatz führte in manchen Waldgebieten zu starken Verbiß- und Schälschäden. Weitere jagdlich relevante Arten sind Reh, Wildschwein , Feldhase und Wildkaninchen.
Ein bekannter und häufiger Waldbewohner ist das Eichhörnchen, das im Bereich des Südharzes sowohl mit rotbrauner als auch schwarzer Fellfärbung vorkommt.
Zur Nagetierfauna gehören neben der bereits genannten Bisamratte und der Nutria folgende Arten:
Schermaus, Brandmaus, Gelbhalsmaus, Waldmaus, Rötelmaus, Zwergmaus, Erdmaus, Feldmaus, Kleinwühlmaus, Hausmaus und Wanderratte. Allerdings bemerkt GAHSCHE (45), daß über den Bestand und die aktuelle Verbreitung von Brandmaus und Kleinwühlmaus zur Zeit kaum Aussagen möglich sind. Dies trifft auch für Feld-, Haus- und Wasserspitzmaus zu, während die übrigen Insektenfresser (Igel, Maulwurf, Waldspitzmaus, Zwergspitzmaus) zu den verbreiteten und häufigen Säugetierarten zu zählen sind (vergl. 41).
 

Fledermäuse (Bernd Ohlendorf)

Viele Karsterscheinungen in der beschriebenen Landschaft, so die größeren und kleineren Höhlen, Spalten und Abrißklüfte, werden ganzjährig von Fledermäusen aufgesucht. Die natürlichen Felsquartiere werden als primäre Felsquartiere bezeichnet (124). Sekundäre Felsquartiere stellen die durch den Menschen geschaffenen Stollen und Keller dar, die sich ebenfalls in diesem Gebiet befinden und Fledermäuse beherbergen.
Ein charakteristischer Vertreter der Höhlenfauna war die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros), die von JENTZSCH (80), KARLSTEDT (84), OHLENDORF (123) und ZEISING (274) für den Südharz aufgeführt wurde, seit 1980 aber aus den Höhlen und Tagesquartieren des Zechsteins verschwunden ist.

Abb. 1: Wildkatze (Gehegeaufnahme)
(Foto: K.-J. Hofer)
Abb. 2: Abendsegler am Eingang einer Spechthöhle
(Foto: B. Ohlendorf)

1988 erfaßte JENTZSCH (80) für den Zechsteingürtel im Landkreis Sangerhausen 13 von 18 möglichen Fledermausarten, HEDDERGOTT (57) fand 13 Fledermausarten in Felsquartieren im angrenzenden Landkreis Nordhausen. Erwähnenswert sind hierbei die beträchtlichen Vorkommen von Mausohr (Myotis myotis) und Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) am "Alten Stolberg" auf Thüringer Seite (57). Aus dem Gipskarst im Landkreis Sangerhausen liegen, neben der schon erwähnten Übersicht von JENTZSCH (80) nur vereinzelt aktuelle Daten über Fledermäuse vor. Insbesondere fehlen Untersuchungen aus den Naturschutzgebieten, so aus den ausgedehnten höhlenreichen Laubmischwäldern (Buche, Eiche, Hainbuche) des Zechsteingürtels, die ihre Fortsetzung an der Südharzkante (Buchenwälder) finden und somit ideale Voraussetzungen als Habitate der Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) und des Kleinen Abendseglers (Nyctalus leisleri) (122) bieten. Für letztere Art wird erwartet, daß an exponierten Standorten Paarungsplätze dieses Fernwanderers gefunden werden. Gezielte Untersuchungen beginnen gegenwärtig im Rahmen des "Selektiven Monitoringprogramms 2000 - Fledermäuse Sachsen-Anhalt" (125). Im Gebiet vorhanden sind Mausohr (Myotis myotis), Wasserfledermaus (M. daubentonii), Fransenfledermaus (M. nattereri), Bechsteinfledermaus (M. bechsteinii), Große Bartfledermaus (M. brandtii), Kleine Bartfledermaus (M. mystacinus), Braunes Langohr (Plecotus auritus), Graues Langohr (Paustriacus), Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus), Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus), Kleiner Abendsegler (Nyctalus leisleri) und Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus). Vermutet wird das Vorkommen von Teichfledermaus (Myotis dasycneme), Rauhhautfledermaus (Pipistrellus nathusii), Abendsegler (Nyctalus noctula) und Zweifarbfledermaus (Vespertilo murinus) v. a. während der Zugzeit.
Für die meisten Fledermausarten scheint der Zechsteingürtel sowohl regional als auch überregional von großer Bedeutung zu sein. Die überwinternden Arten stammen vermutlich aus einem weit größeren Einzugsgebiet. Dabei sind für einzelne Arten traditionelle Bindungen und eine hohe Ortstreue bezüglich der großen natürlichen Höhlen bekannt, so z.B. Für die Mopsfledermaus (84) aus der Heimkehle. Weitere regelmäßig beobachtete Arten in diesem wohl wichtigsten Fledermausquartier des Südharzes sind Mausohr, Große und Kleine Bartfledermaus, Graues Langohr, Wasser- und Fransenfledermaus (236).
 

Vögel (Robert Schönbrodt)

Die ornithologische Erkundung des hier betrachteten Gebietes zwischen Harz- und Kyffhäusergebirge verlief in den zurückliegenden drei Jahrzehnten sehr differenziert. Erst die systematische Kartierung der Brutvögel im Süden Sachsen-Anhalts lieferte in den Jahren 1990 bis 1995 auch für den Landkreis Sangerhausen eine flächendeckende Übersicht (49). Gut erforscht und dokumentiert waren bereits weite Bereiche der Helmeaue und geradezu magnetisch zog und zieht der Stausee Berga-Kelbra Vögel und Vogelbeobachter gleichermaßen an (50, 201).
Aus der Helmeniederung (Goldene Aue) steigt die südexponierte Karstlandschaft des Südharzes auf. Extensiv genutzte Streuobstbestände, z.T. stark überaltert, auch ungenutzt und ungepflegt, sowie Grünländer und Halbtrockenrasen kennzeichnen den Übergang und bieten gute Lebensbedingungen für viele Vogelarten. Naturnahe Rotbuchenwälder, vor allem in den zertalten Randbereichen des südlichen Harzrandes, beherbergen ebenfalls eine artenreiche Vogelwelt, artenreicher als die in den weiter zur Harzhochfläche hin anschließenden Fichtenmonokulturen vorhandene. Mit zunehmender Höhe des Harzes zeichnen sich deutliche Höhengrenzen und quantitative Änderungen im Verbreitungsbild einzelner Brutvogelarten Sachsen-Anhalts ab.
Bemerkenswert sind z.B. die Brutvorkommen von Zwergtaucher, Haubentaucher, Rohrweihe, Teichhuhn und Teichrohrsänger am Schloßteich bei Rottleberode in etwa 200 m Höhe ü. NN. Neben der Stockente brütet zumindest gelegentlich auch die Reiherente im Südharz, z.B. auf dem Bauerngraben (130; BOCK mdl.). Der Schwarzstorch hat in ungestörten Bereichen des Südharzes einen Verbreitungsschwerpunkt im Land Sachsen-Anhalt (118). Der Schutz von Horstbäumen, die Ausweisung von Horstschutzzonen und der Erhalt geeigneter ungestörter Nahrungsflächen sind Schwerpunkte beim praktischen Artenschutz für diese Art. In wenigen Paaren brüten Baumfalken und Wespenbussarde am Südharzrand; häufiger sind Habicht und Sperber nachgewiesen worden. Erfreulich ist die Wiederbesiedlung eines traditionellen Felsbrutplatzes durch den Wanderfalken im Jahr 1996. Der Platz war seit 1960 verwaist. Die Waldschnepfe brütet nur dort, wo hinreichend große Waldkomplexe mit humusreichen, locker-feuchten Böden die Nahrungssuche ermöglichen. In den flachgründigen, trockeneren Hangwäldern des Südharzes fehlt diese Art. Die Hohltaube bewohnt die Altbuchenbestände des Südharzes überall dort, wo vom Schwarzspecht gezimmerte Höhlen vorhanden sind; die gegenwärtig betriebene Abholzung älterer Buchenbestände läßt eine Abnahme der Art befürchten. Gleichermaßen an höhlenreiche Waldbestände ist der Rauhfußkauz gebunden. Die neueren spärlichen Nachweise lassen im Südharz eine Zunahme des Bestandes vermuten (118). Neuerdings sind auch Hinweise auf den Sperlingskauz bekanntgeworden (BOCK u. KRAMER mdl.). Die größte Eule, der Uhu, ist im Südharz wieder mit ein bis drei Paaren heimisch.
Neben dem Wendehals, einem Charaktervogel der Streuobstflächen und der offeneren Landschaft am südlichen Harzrand, sind alle sechs heimischen Spechtarten nachgewiesen worden. Der Grünspecht überschreitet selten die 300 m Höhenlinie und der Mittelspecht ist nur dort präsent, wo zumindest einige ältere Eichen seine Habitatansprüche erfüllen. Der Grauspecht hat in den Randbereichen des Harzes seinen Verbreitungsschwerpunkt in Sachsen-Anhalt.
Bemerkenswert ist das fast völlige Fehlen der Heidelerche am Südharzrand. Während der Brutvogelkartierung 1990-1995 gelangen nur zwei Feststellungen, zum einen bei Uftrungen und zum anderen östlich von Sangerhausen. Ein Charaktervogel an fast allen Harzbächen ist die Gebirgsstelze, die Wasseramsel wurde dagegen nur an der Thyra und an einigen Abschnitten der Wipper festgestellt. Gebiete dichterer Verbreitung der scheuen Misteldrossel sind vor allem die Bereiche, wo älterer Hochwald an Freiflächen grenzt. Den Gelbspötter trifft man gewöhnlich bis in Höhen um 280 m ü. NN an; die in tieferen Lagen weit verbreitete Dorngrasmücke wird über 300 m ü. NN sehr spärlich gefunden und die seltenste Grasmückenart des Gebietes, die Sperbergrasmücke, läßt ihren Gesang bis in Höhen um 250 m ü. NN vernehmen. Bemerkenswert sind einzelne singende Vorposten des sich ausbreitenden Zwergschnäppers, ein Brutnachweis steht für den Südharz wohl noch aus. Der Pirol bewohnt das Gesamtgebiet, allerdings nur bis in Höhenlagen unter 250-270 m ü. NN. Ab 280 m, meist aber erst über 400 m ü. NN kann man in geschlossenen Fichtenbeständen auf den Tannenhäher treffen. Er ist in Sachsen-Anhalt in seiner Brutverbreitung ausschließlich auf den Harz beschränkt. Selten und oft mit Unsicherheiten behaftet sind die Meldungen über Brutvorkommen des Erlenzeisigs, hier sind alle Hinweise erwünscht. Von Westen her wandert der Birkenzeisig nach Sachsen-Anhalt ein, im Nordharz ist er bereits ein alljährlicher Bewohner von Villengärten und Grünanlagen, auch im Südharz sollte auf sein Erscheinen geachtet werden.

Abb. 3: Uhu
(Foto: K.-J. Hofer)
 
Abb. 4: Junge Raubwürger
(Foto: K.-J. Hofer)

 
Abb. 5: Wasseramsel
(Foto: K.-J. Hofer)
Abb. 6: Waldbaumläufer
(Foto: K.-J. Hofer)

Abschließend sei noch der seit den 1980er Jahren erfolgende Wiedereinbürgerungsversuch des Haselhuhns im niedersächsischen Teil des Harzes erwähnt. Seit 1995 wurden diese Aussetzungen auch auf zwei thüringische Harzforstämter ausgedehnt (15). Im Ergebnis dieser Aktion könnte in geeigneten Habitaten des südlichen sachsen-anhaltischen Harzanteils wieder mit Beobachtungen dieses kleinen Waldhuhns gerechnet werden.
Der Karstlandschaft südlich vorgelagert ist das Tal der Helme. Vor dem Bau der Talsperre Kelbra überschwemmten Hochwässer häufig die Helmeaue. Acker- und Gründlandflächen dominieren heute die Goldene Aue, vereinzelt darin gelegene Altwässer und Gehölze sind wertvolle Lebensräume, auch für die Vogelwelt. Der Abbau von mächtigen Kieslagerstätten wird zukünftig zu einer Ausweitung der bereits zahlreich vorhandenen Baggerseeflächen führen. In den Gemeinden entlang der Helme nisten einige Weißstorchpaare. Zu den regelmäßig in der Aue brütenden Greifvogelarten gehören in abnehmender Reihenfolge ihrer Häufigkeit genannt: Mäusebussard, Turmfalke, Rotmilan und Rohrweihe (69). Mit nur 3-4 Brutpaaren (BP) ausgesprochen selten besiedelt der Schwarzmilan den betrachteten Südharzbereich und die Goldene Aue (131). Die Schleiereule ist noch ein regelmäßiger Brutvogel in den Ortslagen, der Waldkauz die wohl häufigste Eulenart des Gebietes (172) und auch die Waldohreule kann bei günstigen Nahrungsbedingungen zahlreich nachgewiesen werden. Sorgen bereitete und bereitet der Zusammenbruch der einstmals in der Helmeaue verbreiteten Steinkauzvorkommen (136). Inzwischen sind wohl alle bekannten Brutplätze zwischen Sangerhausen und Artern verwaist; der kleine Kauz ist damit die seltenste und gefährdetste Eule in Sachsen-Anhalt.
Je nach der Härte der vorausgehenden Winter gelingt es gelegentlich, den Eisvogel in einigen Brutpaaren an den Gewässern der Helmeaue zu beobachten. Auf den Wiedehopf sollte zukünftig geachtet werden. Günstige Habitate auf Streuobstflächen in der Aue und am wärmebegünstigten Südharzrand könnten den in Sachsen-Anhalt wieder häufiger beobachteten Vogel auch hier heimisch werden lassen. Für den Wiedehopf bestand 1979 ein Brutverdacht bei Pölsfeld. Mehrere kleine Kolonien der Uferschwalbe befinden sich in frischen Kiesaufschlüssen der Helmeaue. Auch die Nachtigall bevorzugt die Aue und geht selbst in südexponierten Lagen des Harzrandes nicht über 300 m ü. NN hinauf. Im Gegensatz dazu ist das Braunkehlchen sowohl in der Helmeaue als auch auf den feuchten Wiesen des Unterharzes zu beobachten. Der Steinschmätzer folgt dem Kiesabbau in der Aue und bewohnt auch die Abraumhalden des ehemaligen Kupferschieferbergbaus im Sangerhäuser Revier.
Seit Jahrzehnten sind in der Helmeaue relativ konstante Brutkonzentrationen der Wacholderdrossel bekannt (47, 79). In den letzten Jahren häufen sich Feststellungen singender Schlagschwirle sowohl vom Rückhaltebecken Kelbra als auch aus der Helmeaue. Dieses Vordringen sollte gut dokumentiert werden. Seit Anfang der 1980er Jahre breitete sich die Beutelmeise im Gebiet aus; sie wird von der Stauseeumgebung, aus der Helmeaue und aus dem Bereich der Kleingewässer um Riestedt und Emseloh beschrieben (137).
Das Kyffhäuser-Unstrut-Helme-Gebiet beherbergt traditionelle Brutplätze des Raubwürgers. Die Brutvogelkartierung der Jahre 1990-1995 bestätigte diese Angaben, aktuelle Vorkommen reichen bis an die südexponierten Hänge der Karstlandschaft heran. Der Neuntöter ist im Gesamtgebiet in geeigneten Habitaten gut vertreten. Bis in die 1950er Jahre hinein hatte der Rotkopfwürger im Helme-Unstrut-Gebiet der Kreise Sangerhausen und Artern eines seiner letzten Vorkommensgebiete in Sachsen-Anhalt (48). Zwischen 1975 und 1980 gelangen nochmals Beobachtungen und Nestfunde an einer Örtlichkeit westlich von Sangerhausen (199). Seit dieser Zeit sind keine weiteren Nachweise mehr geglückt.
Der Flußlauf der Helme wird im Westen des Landkreises Sangerhausen von einer Talsperre aufgestaut. Der Helmestausee Berga-Kelbra an der Landesgrenze zu Thüringen wurde im Zeitraum von 1962 bis 1966 errichtet (219). Schon im Verlauf von zwei Probestauzeiten zwischen 1966 und 1969 zeigte sich seine besondere Bedeutung als Nahrungs-, Rast- und Ruhegebiet für ziehende Wat- und Wasservögel. Die Wasseroberfläche der Talsperre kann in Hochwassersituationen auf 1 430 ha anwachsen, bei Dauerstau sind es 600 ha. Durch teilweises Ablassen des Wassers beim Abfischen im Spätsommer und Herbst entstehen weitläufige Schlammflächen. Folgende Tageshöchstzahlen von verweilenden Gastvögeln sind festgestellt worden: Stockente 25 000, Krickente 5 000, Tafelente 8 000, Bläßhuhn 12 000, Kiebitz 10 000, Bekassine 1 000 und Alpenstrandläufer 1 000. Mauersegler (15 000), Rauchschwalben (11 000), Mehlschwalben (5 000) und Stare (200 000) nutzten den Lebensraum Helmestausee sowie die westlich angrenzenden 700 ha Schilf- und Grünflächen zur Nahrungssuche während des Herbstzuges bzw. als nächtliche Ruhe- und Schlafplätze (50, 177). Im August und September sind durchziehende Fischadler keine Seltenheit. Auch einzelne Seeadler nutzen mehr oder weniger regelmäßig das nahrungsreiche Jagdgebiet. Am Helmestausee Berga-Kelbra sind bislang etwa 250 Vogelarten nachgewiesen worden, darunter auch viele ausgesprochen seltene Arten bzw. Irrgäste. Die Bedeutung als Brutgebiet tritt deutlich hinter der als Durchzugs-, Rast- und Nahrungshabitat zurück. Dennoch hat die Talsperre und ihr weiteres Umfeld mit über 120 festgestellten regelmäßigen und sporadischen Brutvogelarten sogar aus Landessicht eine herausragende Bedeutung. Folgende Vogelarten brüten nur im Bereich der Talsperre bzw. haben hier einen Verbreitungsschwerpunkt: Kormoran (0-2 BP), Graureiher (100-180 BP), Brandgans, Krick-, Knäk-, Löffel- und Tafelente, Wasser- und Tüpfelralle, Wachtelkönig, Bekassine, Flußuferläufer, Schwarzkehlchen, Rohrschwirl, Schilf- und Drosselrohrsänger sowie Bartmeise. Wegen der überregionalen Bedeutung für den zoologischen Artenschutz wurde der Helmestausee Berga-Kelbra 1992 zum EU-Vogelschutzgebiet (EU SPA) erklärt (siehe auch 35 und Kapitel "Bestehende und geplante Schutzgebiete ..." in diesem Heft).
 

Fische und Rundmäuler (Otfried Wüstemann)

Die Fließgewässer der Südharzer Karstlandschaft lassen sich bis auf die in diesem Beitrag nicht weiter betrachtete Helme der Forellenregion zuordnen. Zu den typischen, strömungsreiche Gewässer bevorzugenden (rheophilen) Fischarten dieser Region zählen die Bachforelle (Salmo trutta f. fario), das Bachneunauge (Lampetra planeri), die Elritze (phoxinus phoxinus), die Westgroppe (Coitus gobio) und die Schmerle (Barbatula barbatula), die auch in der Südharzer Karstlandschaft nachgewiesen werden können. Einige Fließgewässerabschnitte befinden sich noch in einem naturnahen Zustand, aber vielerorts haben mannigfaltige anthropogene Veränderungen zur Verarmung der ursprünglichen Fischfauna geführt. Zu den Fließgewässern, in denen sich die ursprüngliche Fischfauna bis heute erhalten hat, zählt die Thyra. Deren Unterlauf hat für den Fischartenschutz in Sachsen-Anhalt eine besondere Bedeutung, da hier und vereinzelt in der Helme die letzten autochthonen Reproduktionsareale der Äsche zu finden sind. Aber bedingt durch die in der Vergangenheit durchgeführten großräumigen Gewässerausbaumaßnahmen an der Thyra war und ist der Äschenbestand akut gefährdet. Im Unterlauf der Thyra finden wir auch den Hasel (Leuciscus leuciscus). Außer der Thyra sind insbesondere die ihr zufließenden Bäche, wie der Krebsbach, der Krummschlachtbach und der Haselbach, sowie die zur Helme abfließenden Bäche Nasse und Leine aus ichthyofaunistischer Sicht besonders schützenswert, da diese Fließgewässer zumindest in Teilabschnitten noch gute Bestände an Bachforellen und Westgroppen aufweisen.
Zu den für die Forellenregion des Harzes eher untypischen Fischarten zählen z.B. der Gründling (Gobio gobio), der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus), der Flußbarsch (Perca fluviatilis) und die Plötze (Rutilus rutilus), die in einige Fließgewässer des Gebietes aufgrund anthropogener Veränderungen einwandern konnten bzw. aus anliegenden Teichen immer wieder in die Bäche abwandern. In einzelnen angelfischereilich genutzten Fließgewässern der Region finden wir außer heimischen autochthonen Arten auch allochthone Fischarten, wie zum Beispiel die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) und den Bachsaibling (Salvelinus fontinalis), die aus angelsportlichen Erwägungen eingesetzt wurden. Ohne ständige bestandsstützende Besatzmaßnahmen können sich diese Arten auf Dauer nicht halten und sie sind, wie auch das unkontrollierte Einbringen gebietsfremder Bachforellen aus Fischzuchtanlagen, ein zunehmendes Problem. So kann z.B. das ursprüngliche genetische Potential der autochthonen Bachforellen dadurch beeinflußt und sogar negativ verändert werden.
Außer den zahlreichen Fließgewässern finden wir im Südharzer Karstgebiet die einzigen größeren natürlichen Stillgewässer des Harzes, wie zum Beispiel den Episodischen See bei Breitungen, bekannt auch unter dem Namen Bauerngraben. Für diese Karstgewässer stehen umfangreiche Untersuchungen der Ichthyofauna noch weitestgehend aus. Daneben gibt es eine Anzahl künstlich angelegter Stillgewässer, wie Teiche und Weiher. Die Fischartenzusammensetzung in diesen Gewässern hängt neben der Größe, der Tiefe und dem Eutrophierungsgrad zumeist vom Ausmaß der Besatzmaßnahmen der Angelfischerei ab. Typische Teichfische, wie Karausche (Carassius carassius), Karpfen (Cyprinus carpio), Schleie (Tinca tinca) und Moderlieschen (Leucaspius delineatus), sind hier ebenso zu finden wie die ubiquitären Arten Barsch, Hecht (Esox lucius), Aal (Anguilla anguilla), Plötze und Gründling. Neben diesen heimischen Fischarten wurden aber auch nichtheimische Arten, wie etwa die aus Asien stammenden pflanzenfressenden Fischarten Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella), Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix) und Marmorkarpfen (Hypophthalmichthys nobilis) oder die aus Nordamerika stammende und gegen hohe Wassertemperaturen tolerante Regenbogenforelle in den Stillgewässern ausgesetzt.
Über die Besiedlung der Gewässer der Südharzer Karstlandschaft durch Zehnfußkrebse ist bisher wenig bekannt. Vereinzelt existieren vor allem in den durchflossenen Stauteichen der Region noch Restpopulationen des einzigen heimischen Vertreters der Zehnfußkrebse in Sachsen-Anhalt, des Edelkrebses (Astacus astacus).
 

Lurche und Kriechtiere (Harald Bock; Lothar Buttstedt)

Die Verbreitung der Lurche und Kriechtiere ist in Teilgebieten des Südharzes recht gut erforscht. Schon aus der zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts (z.B. 156, 268) sind alte Nachweise existent.
Vor allem in den 1980er Jahren wurden von Naturfreunden und Jugendlichen einer Arbeitsgemeinschaft des Spengler-Museums in Sangerhausen viele Daten erhoben (138). Im Rahmen der seit 1995 durchgeführten landesweiten Kartierung der Herpetofauna durch den Landesfachausschuß Feldherpetologie Sachsen-Anhalt des Naturschutzbundes Deutschlands konnte der Kenntnisstand deutlich verbessert werden.
Das Südharzer Karstgebiet weist mit elf Lurcharten (davon acht Arten der Roten Liste Sachsen-Anhalts) und sechs Kriechtierarten (davon vier Arten der Roten Liste Sachsen-Anhalts) eine recht artenreiche Herpetofauna auf.
Der Feuersalamander ist überall in den Laubmischwaldgesellschaften beheimatet, wie z.B. in der Mooskammer, in den Roßlaer Vorbergen und im Nassetal. Seine Reproduktionsgewässer sind kleine Waldbäche, die eine gute Wasserqualität aufweisen. Im Gebiet kommen die vier heimischen Molcharten vor. Aktuelle Funde des Kammolches gibt es aus dem Nasse- und dem Thyratal. Berg- und Teichmolch sind überall häufig. Faden- und Bergmolch nutzen oft gemeinsam v. a. die Standgewässer und wassergefüllte Wagenspuren auf Waldwegen als Habitat.
Die eher seltene Geburtshelferkröte besiedelt Gebiete um Questenberg und den Bauerngraben. Von der Wechselkröte gibt es nur einen Nachweis aus den 1970er Jahren, der bisher nicht wieder bestätigt werden konnte. Die Erdkröte ist die häufigste Amphibienart. Bemerkenswerte Reproduktionsgewässer sind die Teiche und wassergefüllten Dolinen um Questenberg und die Stauteiche im Thyratal bei Rottleberode sowie im Gonnatal bei Grillenberg. Im Nassetal wurden 1992 im Auftrag der Unteren Nalurschutzbehörde des Landkreises Sangerhausen im Bereich von zwei Laichgewässern Krötentunnel angelegt. Weitere Wanderstrecken im Gonnatal werden im Frühjahr durch Zäune geschützt.

Abb. 7: Knoblauchkröte
(Foto: L. Buttstedt)

 
Abb. 8: Springfrosch
(Foto: S. Ellermann)

 
Abb. 9: Blindschleiche
(Foto: K. -J.Hofer)
Abb. 10: Feuersalamander
(Foto: K. -J. Hofer)

Von den drei Braunfroscharten kommender sehr häufige Grasfrosch und der Springfrosch vor. Aktuelle Nachweise des Springfrosches gelangen 1997 bei Questenberg (29) und Pölsfeld. Anfang März 1998 konnten mehrere Springfrösche auf der Wanderung zu den Laichgewässern bei Pölsfeld beobachtet werden. Der Laubfrosch ist Bewohner wassergefüllter Dolinen bei Agnesdorf und kann in Jahren, in denen sich Wasser im Episodischen See (Bauerngraben) befindet, hier mitunter sehr zahlreich beobachtet werden. Als einziger Vertreter der Grünfrösche im Südharz besiedelt der Teichfrosch v.a. die Stauteiche.
Auf Grund der versteckten Lebensweise und der hohen Strukturvielfalt der Lebensräume sind Nachweise der Reptilienarten oft nur schwer zu erbringen. Blindschleiche, Waldeidechse und Zauneidechse wurden in vielen geeigneten Biotopen aufgefunden. Die Ringelnatter kommt im Nasse- und Gonnatal und um Breitungen vor. Reproduktionsnachweise gelangen in Questenberg. Hier werden auch Komposthaufen in der Ortslage zur Eiablage genutzt. Glattnatter und Kreuzotter konnten aktuell nicht nachgewiesen werden. Es gibt aber Meldungen aus den 1980er Jahren aus der Umgebung von Rottleberode, Breitungen, Questenberg, Wettelrode und Pölsfeld, die im Rahmen der feldherpetologischen Kartierung des Landes Sachsen-Anhalt neu bestätigt werden müssen.
 

Webspinnen (Peter Sacher)

Zur Webspinnenfauna der Südharzer Karstlandschaft existiert seit kurzem eine Übersichtsarbeit, die alle bisher bekannt gewordenen Nachweise aus dem niedersächsischen, thüringischen und sachsen-anhaltischen Teil berücksichtigt (184). Trotz der dort genannten ca. 270 Arten ist unser Kenntnisstand über die in diesem auch arachnofaunistisch sehr interessanten Gebiet lebenden Webspinnen noch immer sehr lückenhaft. In erster Linie liegt das daran, daß bisher nur wenige detaillierte Untersuchungen vorgenommen worden sind.
Von den genannten 270 Arten liegen für 128 Belege aus dem sachsen-anhaltischen Teil vor, die ausnahmslos aus dem NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" bzw. dessen näherer Umgebung stammen. Sie gehen auf Untersuchungen mit Bodenfallen zurück, die das Landesamt für Umweltschutz im Rahmen des Projektes "Faunistische Erfassungen in ausgewählten Trockenrasen und Zwergstrauchheiden des Landes Sachsen-Anhalt" (Bearbeiter Webspinnen: P. SACHER) durchführte (vgl. 191). Daher ist das hier gezeichnete Bild der Spinnenfauna nicht nur höchst unvollständig und sehr lokal geprägt, sondern hinsichtlich einer ökologischen Typisierung zwangsläufig auch einseitig; an den untersuchten Trockenstandorten dominieren erwartungsgemäß Spinnenarten exponierter offener und wärmegetönter Habitate (Halbtrockenrasen, Felsheiden bzw. Felsfluren).
Von den 128 im sachsen-anhaltischen Teil gefundenen Arten sind die nachstehenden besonders hervorzuheben, die fast ausnahmslos in den Roten Listen Sachsen-Anhalts (174) bzw. Deutschlands verzeichnet sind:

  • aus der Familie der Tapezierspinnen (Atypidae) Atypus affinis,
  • aus der Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) Dipoena eoracina,
  • aus der Familie der Röhrenspinnen (Eresidae) Eresus einnaberinus,
  • aus der Familie der Wolfsspinnen (Lyeosidae) Alopeeosa inquilina, Aretosa figurata, A. lutetiana und Pardosa alacaris,
  • aus der Familie der Zwerg- und Baldachinspinnen (Linyphiidae) Lasiargus hirsutus, Lepthyphantes keyserlingi, Triehopterna eito und Typhoehrestus simoni sowie
  • aus der Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) Xystieus ninnii.
Die Kugelspinne Dipoena eoraeina sowie die Zwergspinnen Lasiargus hirsutus und Typhoehrestus simoni wurden in Sachsen-Anhalt bisher nur im NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" und im Muschelkalkgebiet des Unstrut-Trias-Landes gefunden (vgl. auch 175).
 

Wasserbewohnende Käfer (Dietmar Spitzenberg)

Das sowohl an stehenden Gewässern als auch an Fließgewässern reiche Harzgebirge bietet hinsichtlich der Lebensräume für wasserbewohnende Käfer allgemein gute Voraussetzungen. Davon macht auch der Südharzrand keine Ausnahme, wenngleich durch die vorhandenen Karsterscheinungen teilweise recht spezifische Gewässereigenschaften vorliegen. Neben den Bachschwinden (z.B. am Dinsterbach bei Questenberg) und dem durch den Glasebach gespeisten Bauerngraben sind es vor allem die durch Bergbauaktivitäten der vergangenen Jahrhunderte entstandenen weiher- und teichähnlichen Standgewässer sowie die größeren Bäche, die für wasserbewohnende Käfer von Bedeutung sind.
Gezielte Bestandsaufnahmen limnischer Habitate erfolgten trotz dieser als Lebensraum für wasserbewohnende Käfer interessanten morphogeologischen Gegebenheiten im Karstbereich bislang nicht, so daß kaum detaillierte Angaben über die Arthropodenzönosen der Gewässer des Südharzes vorliegen. Wenige sporadisch durchgeführte Erfassungen wasserbewohnender Käfer durch BELLSTEDTund SPITZENBERG betreffen überwiegend die Fließgewässersysteme der Thyra und Lude bei Stolberg sowie der Behre und des Merkelsbaches nördlich von IIfeld (Thüringen). Darüber hinaus erfolgten vereinzelte Aufsammlungen aus der Nasse bei Questenberg, dem Krebsbach bei Ilfeld und der Gonna bei Grillenberg. Aus den stehenden Gewässern der Region liegen kaum Daten vor. Auch die Sichtung diesbezüglicher älterer Literatur (u.a. 155) erbringt kaum Hinweise auf die aquatische Käferfauna der Südharzregion.
Das bei den neueren Aufsammlungen vorgefundene, jedoch bei weitem nicht vollständig erfaßte Artenspektrum der Fließgewässer entspricht der für dieses Gebiet zu erwartenden Artenzusammensetzung, die sich überwiegend aus rheophilen (fließendes Wasser bevorzugenden) Vertretern der Familie Hydraenidae (Langtaster-Wasserkäfer) und Elmidae (Hakenkäfer) zusammensetzt. Dominierende Arten sind, wie auch in den anderen Fließgewässern des Harzes, Hydraena gracilis, Elmis aenea, Elmis maugelii und Limnius perrisi. Weiterhin gehören Limnebius truncatellus (Hydraenidae), Anacaena globulus (Hydrophilidae) und Oreodytes sanmarkii (Dytiscidae) zu den dominierenden Arten in den Fließgewässern.
Aufgrund der in den vergangenen Jahrzehnten erfolgten Gewässerbelastung durch Einleitung belasteter Abwässer war die rheophile Käfergemeinschaft verstärkt einem Gefährdungspotential ausgesetzt, was sowohl zu einem qualitativen als auch quantitativen Rückgang führte. Insbesondere die rheophilen Arten der Hydraenidae und Elmidae sind davon betroffen, haben sie sich doch infolge der Verdriftungsgefahr in den schnell fließenden Bergbächen auf eine Sauerstoffversorgung mittels Austausches des im Wasser gelösten Gases eingestellt. Sauerstoffzehrungen wirken sich daher besonders drastisch auf diese Käferzönosen aus. Nur in den kaum belasteten Gewässern sind demzufolge anspruchsvollere Arten wie Hydraena pygmaea, Hydraena dentipes, Hydraena melas und Hydraena minutissima anzutreffen.
Während in den beschatteten und kühleren Bächen die an diesen kalten Gewässertyp gebundene (kaltstenotherme) Art Esolus angustatus nachzuweisen ist, kommen in wärmebegünstigten Gewässern (größtenteils mit Fließrichtung West-Ost) bzw. in größeren, sich bereits erwärmten Fließgewässern die Arten Limnius volckmari, Elmis rioloides und Ochthebius bicolon vor. Von den bislang im Südharz nachgewiesenen wasserbewohnenden Käferarten sollten an dieser Stelle noch die Arten Agabus gutlatus, Agabus paludosus, Plalambus maculalus (Dytiscidae) und Helophorus arvernicus (Hydrophilidae) Erwähnung finden, die sämtlich fließende Gewässer bevorzugen. Für eine detailliertere Charakterisierung der aquatischen Käfergesellschaften des Südharzes, insbesondere der Stillgewässer, sind zweifellos in nächster Zeit umfassende Erhebungen angezeigt.
 

Laufkäfer (Peer Schnitter; Mertin Trost)

Während die Laufkäferfauna des zentralen Teils des Harzes (historische Angaben u.a. von HORNUNG (72), RIEHN (171), SAXESEN (176)), insbesondere des Hochharzes (u.a. 60, 61, 141, 142, 143) sowie des Nordharzvorlandes insgesamt als recht gut bekannt gelten darf, erweist sich die Datenlage für den Südharz noch als lückenhaft. Die bis zum Jahre 1996 zur Verfügung stehenden Meldungen zu Laufkäfern für das gesamte Gebiet des Landschaftsraumes Harz wurden im Arten- und Biotopschutzprogramm "Landschaftsraum Harz" des Landesamtes für Umweltschutz (224) zusammengefaßt. Aktuellere Angaben speziell zum Gebiet des Karstes stammen u.a. von TILLER (222) und TIETZE (221). In den letzten Jahren wurden im Südharz einige wenige Gebiete intensiver beprobt, um konkrete Daten für geschützte Biotoptypen bzw. Naturschutzgebiete zu erhalten (u.a. PIETSCH; BOCK 1994, unveröff.). Aus dem NSG "Großer Ronneberg-Bielstein" liegen Angaben zu Laufkäfern vor, die im Rahmen der Erarbeitung eines Pflege- und Entwicklungsplanes erhoben wurden (190).
Während für den gesamten Landschaftsraum Harz 229 Arten (historisch und aktuell) bekannt wurden (224), sind für den Südharz ca. 140 Arten belegt. Die vielfältigen Biotoptypen zeichnen sich durch für sie charakteristische Arten aus. Schwerpunktmäßig in Waldgesellschaften sind z.B. der Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus) sowie Carabus problematicus, C. arvensis, Pterostichus burmeisteri, Molops elatus, M. piceus und Trichotichnus laevicollis verbreitet. Diese genannten Arten belegen vor allem auch den montanen Charakter des südlichen Harzrandes. Typisch für Bergbäche mit Schotterufern sind u.a. die Ahlenläuferarten Bembidion decorum und B. tibiale sowie Platynus albipes. Charakteristisch für Bergwiesen ist u.a. der Prunkläufer Lebia cruxminor, der vor allem an den hochstaudenreichen Bachufern auf der Vegetation zu beobachten ist. Für Feuchtgebiete und Verlandungszonen von Gewässern sind Agonum- und Europhilus-Arten (z.B. Agonum viduum und Europhilus gracilis) erwähnenswert. Am Südabfall des Harzes befinden sich zahlreiche Xerothermhabitate, die mit Leistus spinibarbis, Harpalus caspius ssp. roubali, Amara infima, A. sabulosa und Masoreus wetterhallii auch recht seltenen Arten einen Lebensraum bieten. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die nur noch kleinflächig ausgeprägten Gipsheiden bei Questenberg, die für Sachsen-Anhalt nicht nur aus faunistischer Sicht eine unbedingt erhaltenswerte Besonderheit darstellen.
 

Bockkäfer (Volker Neumann)

Trotz vieler Hinweise zur Bockkäferfauna des Harzes (u.a. 23, 70, 71) gibt es seit LEIMBACH (100) für diese Käferfamilie keine zusammenfassende Darstellung mehr. Diese Feststellung gilt gleicherweise für Teilbereiche des Harzes, so auch für den Südharz. MEINEKE (102) erfaßte in den Jahren 1969-1978 am südwestlichen Harzrand und in seinem Vorland (vorwiegend Raum Herzberg) 28 Bockkäferarten. LEIMBACH (100) nennt für das Gesamtgebiet des Harzes 92 Arten. Besonders auf boreomontane Bockkäferarten weisen NÜSSLER (121) und NEUMANN (116) hin.
Zu Teilbereichen des Südharzes und seines Vorlandes melden JENTZSCH (76) für den Landkreis Sangerhausen und TILLER (222) für das NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" diverse Funde von Bockkäfern. Im NSG wies TILLER Dorcadion fuliginator (ab. atrum), Leptura livida, Strangalia melanura, S. bifasciata, Cerambyx scopolii und Prionus coriarius nach. Hier fanden im Juni 1994 SCHNEIDER Phytoecia coerulescens, TROST Alosterna tabacicolor sowie Judolia cerambyciformis und K. NEUMANN im Mai 1998 Acmaeops collaris, Agapanthia villosoviridescens, Clytus arietis und Grammoptera ruficornis. JENTZSCH (76) führt für dieses NSG noch Nachweise von Strangalia quadrifasciata auf. Somit sind für das Gesamtgebiet des genannten NSG bisher 14 Arten bekannt. JENTZSCH (76) erfaßte für den Landkreis Sangerhausen ältere und neuere Daten von Bockkäfervorkommen (35 Arten). Durch Untersuchungen von BOCK et al. (20) und NEUMANN (115) und neuen Funde aus dem NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" erhöht sich die Artenzahl auf 39. Es wurden Acanthocinus aedilis, Anaglyptus mysticus, Aromia moschata, Callidium violaceum, Hylotrupes baiulus, Leiopus nebulosus, Leptura rubra, L. sexguttata, Molorchus minor, M. umbellotorum, Necydalis maior, Oberea erythrocephala, Obrium cantharinum, Phytoecia icterica, P nigricornis, P virgula, Pogonocherus hispidus, Rhagium inquisitor, R. mordax, R. sycophanta, Saperda carcharias, S. scalaris, S. populnea, Stenocorus meridianus und Strangalia maculata im Gebiet nachgewiesen. SCHMIDT fand im Juni 1964 ein Exemplar von Strangalia nigra bei Blankenheim und K. NEUMANN im Mai 1998 jeweils ein Exemplar von Mesosa nebulosa und Stenostola dubia sowie zahlreich Tetropium castaneum bei Hainrode.
Als in Sachsen-Anhalt verschollen bzw. ausgestorben gilt derzeit Rhopalopus spinicornis (117). Allerdings existieren für den Harz mehrere ältere Nachweise, u.a. auch ein Fund von DIETZE (1936 leg.) vom "Alten Stolberg" (70). Insgesamt sind somit im Landkreis Sangerhausen bzw. im Bereich des Südharzes 44 Bockkäferarten zu verzeichnen.

Abb. 11: Stenocorus meridianus
(Foto: V. Neumann)

 
Abb. 12: Phytoecia coerulescens
(Foto: V. Neumann)

 
Abb. 13: Distelbock (Agapanthia villosoviridescens)
(Foto: V. Neumann)
Abb. 14: Großer Wespenbock (Necydalis maior)
(Foto: V. Neumann)

Rüsselkäfer (Karla Schneider)

Von der sehr artenreichen Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) sind für Sachsen-Anhalt bisher 707 Arten (Stand Oktober 1998) registriert. Als pflanzenfressende (phytophage) Käfer besitzen eine Reihe von ihnen sehr enge Bindungen an ihre Wirtspflanzen.
Die faunistische Erschließung des Landschaftsraumes Harz besitzt eine große Tradition. Besonderes Interesse fanden insbesondere die Regionen des Nordharzes und des Nordharzvorlandes. Hier wirkten von 1930-1950 u.a. FEHSE (Thale) und BORCHERT (Schönebeck). Neben den Ergebnissen intensiver Exkursionen DIECKMANNs (Eberswalde) in den 1980er Jahren in den Harz gingen die Sammlungsrevisionen diverser Museen in die "Beiträge zur Insektenfauna der DDR" ein. Weiter sind die Arbeiten von JUNG (Athenstedt) für die Landkreise Halberstadt und Wernigerode sowie SCHOLZE (Quedlinburg) für den Landkreis Quedlinburg zu nennen. Beiträge zur Kenntnis der Rüsselkäfer des Harzes liegen auch von HILLECKE (65), PETRY (142), POLENTZ (152) und BEHNE (13) vor.
Die Erfassung der Rüsselkäferfauna des Südharzes erfolgte in der Vergangenheit weniger intensiv. Aus den Jahren 1994/95 stammen Nachweise von 69 Arten aus dem NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg". Davon waren mit Diplapion confluens (stark gefährdet), Donus tesselatus (gefährdet), Hemitriehapion waltoni (potentiell gefährdet), Sibinia unicolor (stark gefährdet), Squamapion atomarium (stark gefährdet), S. oblivium (vom Aussterben bedroht) und Traehyphloeus parallelus (gefährdet) sieben Arten in der Roten Liste Sachsen-Anhalts (189) verzeichnet.
 

Zikaden (Werner Witsack)

Obwohl die Zikadenfauna Sachsen-Anhalts besonders im südlichen Teil des Landes im Vergleich zu vielen anderen Gebieten Deutschlands relativ gut bearbeitet wurde, sind aus dem Bereich des Südharzes bis 1992 keine intensiveren Untersuchungen bekannt. Auch bei der faunistischen Bearbeitung der Zikaden Ostdeutschlands (178, 179, 180, 183) wurden aus dem Südharzer Karstgebiet kaum Funde genannt. Die nächsten vergleichbaren und bereits untersuchten Flächen befinden sich im Kyffhäusergebiet (Thüringen).
Von den bisher 390 bekannten Zikadenarten Sachsen-Anhalts (267) wurden 1994/95 insgesamt 55 Arten im NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" und dessen weiterer Umgebung nachgewiesen. Die häufigsten waren die Trockenrasenarten Jassargus obtusivalvis, Adarrus multinotatus, Xeroehlorita dumosa, Turrutus socialis und die an Birke lebende Oneopsis flavicollis. Zahlreiche ökologisch anspruchsvolle Spezies wurden naturgemäß nur in geringen Individuenzahlen aufgefunden (z.B. Cieadelta montana, Goniagnathus brevis, Hesium domino). Ein Großteil der bisher im o.g. NSG ermittelten Zikadenarten sind Vertreter subkontinentaler Halbtrockenrasen, kontinentaler Trockenrasen oder/und submediterraner Felsheiden (z.B. Anaeeratagallia venosa, Turrutus socialis, Jassargus obtusivalvis, Neophilaenus minor, Jassidaeus lugubris, Neoaliturus fenestratus).
Zu den bemerkenswerten Besonderheiten der Zikadenfauna des beschriebenen Gebietes gehören unter Bezug auf die ostdeutsche Zikadenfauna (178, 179, 180, 183) die folgenden Arten, die entweder im Land Sachsen-Anhalts ihre nördliche Verbreitungsgrenze oder ihren Verbreitungsschwerpunkt besitzen bzw. von denen nur relativ wenige Fundorte bekannt sind: Anaeeratagallia venosa, Cieadetta montana, Eurhadina pulehella (bisher nur zwei Nachweise in Sachsen-Anhalt), Goniagnathus brevis, Jossidaeus lugubris, Platymetopius major, Platymetopius guttatus (bisher nur zwei Nachweise in Sachsen-Anhalt), Ribautodelphax pungens, Typhlocyba bifasciata (bisher nur ein Nachweis in Sachsen-Anhalt) und Xerochlorita dumosa. Von den insgesamt 55 nachgewiesenen Arten werden 12 in den Roten Listen Sachsen-Anhalts (266) bzw. Deutschlands (169) geführt.
 

Heuschrecken (Michael Wallaschek)

Im Landschaftsraum Harz wurden bisher 42 Heuschreckenarten, darunter 16 Lang- und 26 Kurzfühlerschrecken, nachgewiesen (255). Das sind 71 % der aus Sachsen-Anhalt gemeldeten Arten (256). Aus der sachsen-anhaltischen Karstlandschaft des Südharzes liegen nur wenige Funddaten vor (7, 90, 103, 104, 181, 255, 274).
In den Jahren 1994/1995 konnten im NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" und dessen weiterer Umgebung insgesamt 19 Heuschreckenarten biotopspezifisch erfaßt werden (257). Dabei wurden hochstet in den Trockenrasen und Zwergstrauchheiden die folgenden Arten beobachtet: Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus), Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maeulatus), Westliche Beißschrecke (Platycleis albopunetoto) und Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda eaeruleseens). In den Halbtrockenrasen waren die nachstehenden Arten hochstet zu finden: Nachtigall-Grashüpfer, Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus), Heidegrashüpfer (Stenobothrus lineatus), Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeselii), Bunter Grashüpfer (Omoeestus viridulus), Feld-Grashüpfer (Chorthippus apriearius), Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera Faleata) und Ameisengrille (Myrmeeophilus aeervorum). Die Westliche Beißschrecke und die Gefleckte Keulenschrecke kamen ebenfalls vereinzelt in Halbtrockenrasen vor, der Heidegrashüpfer auch in Trockenrasen und Zwergstrauchheiden. Die Gras-Hochstaudenfluren waren durch das Vorkommen der Zwitscherschrecke (Tettigonia eantans) und der Gewöhnlichen Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera) gekennzeichnet, die allerdings auch in Halbtrockenrasen registriert werden konnten. Die Gemeine Eichenschrecke (Meeonema thalassinum) wurde in zwei Laubwäldern bei Questenberg und Wickerode gefunden (auf Stieleiche und Hainbuche). Eine Reihe von Arten traten sowohl in Trockenrasen als auch in Halbtrockenrasen auf: Steppengrashüpfer (Chorthippus vagans), Brauner Grashüpfer (C brunneus), Verkannter Grashüpfer (C mollis), Feldgrille (Gryllus eampestris) und Zweipunkt-Dornschrecke (Tetrix bipunctata).
Die Funde von Steppengrashüpfer, Braunem Grashüpfer, Nachtigall-Grashüpfer und Verkanntem Grashüpfer aus dem Jahr 1991 auf dem Questenberg (104) wurden bestätigt. Nach MEINEKE und MENGE (103) sammelte A. PETRY (1858- 1932) die Blauflügelige Ödlandschrecke auf dem Questenberg (fälschlich als O. germanica in 90). Damit ist die Art seit mindestens sechs Jahrzehnten von diesem Fundort bekannt. Ähnliches dürfte auch für den Verkannten Grashüpfer gelten (vgl. 90). Die Gemeine Sichelschrecke durchläuft derzeit in Mitteldeutschland eine Phase der Arealexpansion in Nordrichtung (256).
Von den genannten Arten sind in Sachsen-Anhalt laut Roter Liste "stark gefährdet" die Ameisengrille, die Zweipunkt-Dornschrecke und der Steppengrashüpfer. "Gefährdet" sind die Gemeine Sichelschrecke, die Feldgrille, die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Gefleckte Keulenschrecke und der Feld-Grashüpfer (258).
 

Schwebfliegen (Matthias Jentzsch)

Die Schwebfliegenfauna der Südharzer Karstlandschaft ist noch unzureichend untersucht. Lediglich einige lokale Daten sind verfügbar und betreffen insgesamt 55 Arten. Auf den eigentlichen Karst beziehen sich nur Untersuchungen außerhalb des Harzes im Naturschutzgebiet "Hackpfüffler See" (31), einem wassergefüllten Erdfall bei Riethnordhausen. Bemerkenswert sind dort die Vorkommen der wasserliebenden (hygrophilen) Arten Platyeheirus Fulviventris, Parhelophilus versicolor, Neoaseia tenur und Tropidia scita.
Seit 1986 werden nördlich von Wallhausen Schwebfliegen erfaßt. Das Gebiet gehört zum geplanten Biosphärenreservat innerhalb des Landschaftsschutzgebietes "Harz und südliches Harzvorland". Hier sind die Funde von Baecha elongata, Cheilosia mutabilis, C nasutula (det. CLAUSSEN, Flensburg), Eristalis hortieola, Eumerus tubereulatus, Merodon equestris, Volueella pellueens und Xanthogramma festivum hervorzuheben, da die Spezies mehr oder weniger typisch für Wald und gebirgige Lagen sind. Noch Anfang unseres Jahrhunderts fand PETRY bei Wallhausen Braehypalpus laphriformis (154), eine heute für Sachsen-Anhalt als ausgestorben oder zumindest verschollen geltende Art.
Schließlich sei auf die Nachweise aus dem Horlatal (77), welches unmittelbar an das geplante Biosphärenreservat angrenzt, verwiesen. Hier gelangen die bislang einzigen Nachweise für Sachsen-Anhalt von Arctophila superbiens und Paragus maioranae. Beide Arten gelten auch in ganz Deutschland als selten.
 

Schmetterlinge (Lothar Buttstedt)

Seit 1992 werden in einigen Teilbereichen der Karstlandschaft des Landkreises Sangerhausen verstärkt faunistische Erhebungen (28, 29) durchgeführt, die im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme in der Naturschutzstation Südharz forciert werden konnten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Inventarisierung der im Karst vorkommenden Tag- und Nachtfalter. Weitere Daten sind in dem sich in Bearbeitung befindenden Pflege- und Entwicklungsplan für das NSG "Gipskarstlandschaft Questenberg" (145) enthalten.
Bisher konnten 335 Schmetterlingsarten nachgewiesen werden, wobei außergewöhnlich viele geschützte vorkommen. Insgesamt 54 Arten sind in der Roten Liste Sachsen-Anhalts (54) aufgeführt, das entspricht 16 % der derzeitigen Gesamtartenzahl. Von diesen gelten zwei in Sachsen-Anhalt als "vom Aussterben bedroht" und dreizehn als "stark gefährdet". Bezüglich der Nomenklatur und Systematik bzw. ergänzender Angaben, auch zu den Roten Listen, wurde u.a. auf BERGMANN (16), GROSSER et al. (54), KOCH (87) sowie REINHARDT und THUST (168) zurückgegriffen.
Entsprechend ihrer Biotopbindung sollen einige Vertreter der Schmetterlingsfauna der Südharzer Karstlandschaft genannt werden, die die wohl einmalige Biotopstruktur und damit auch die vorhandene Artenvielfalt belegen. Als Arten der Wälder und Waldtäler sind im Gebiet Großer Schillerfalter (Apatura iris), Großer Perlmutterfalter (Argynnis aglaia), Märzveilchen-Perlmutterfalter (A adippe), Gelbbraune Rindeneule (Lithophane socia), Buchen-Glattrandspinner (Orymonia obliterata) und Netzspanner (Eustroma reticulatum) zu bezeichnen.
Charakteristisch für die gehölzreichen Übergangszonen und Buschlandschaften des Karstes sind Senfweißling (Leptidea sinapis), Violetter Waldbläuling (Polyommatus semiargus), Prächtiger Bläuling (P amandus), Weißdornspinner (Trichiura crataegi), Kuckucksnelken-Kapseleule (Hadena confusa), Mondfleckspanner (Selenia tetralunaria) und Nachtschwalbenschwanz (Ourapteryx sambucaria). In den offenen Bereichen konnten als kennzeichnende Arten Hufeisenklee-Heufalter (Colias alfacariensis), Ehrenpreis-Scheckenfalter (Mellicta aurelia), Wachtelweizen -Scheckenfalter (M. athalia), Zwergbläuling (Cupido minimus), Rotrandbär (Oiacrisia sannio), Olivengraue Wickeneule (Lygephila craccae) und Weißer Hartheuspanner (Siona lineata) nachgewiesen werden. Typische Arten der Feuchtgebiete sind Gelbwürfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon), Schönbär (Callimorpha dominula), Rundflügelbär (Thumata senex), Schwarzbraune Hartgraseule (Apamea rubrirena), Röhricht-Silbereule (Plusia festucae), Moorrasen-Schmieleneule (Chortodes minima) und Moorwiesen-Weißadereule (Mythimna pudorina).




Ausgewähltes Schrifttum zur Karstlandschaft
Südharz

Ursula Ruge; Margit Otto


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160. Regionales Entwicklungskonzept für das Kyffhäusergebiet. - Halle; Erfurt: Arbeitsgemeinschaft GFE GmbH Halle/Jena; KUBUS Architektur und Stadtplanung GbR Erfurt; Büro Prof. Kugler Halle/Erfurt, 1998

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263. WIENRICH, B.: Vorstudie zum Biosphärenreservat "Südharz" / Im Auftrag und unter Zuarbeit der ehrenamtlichen Naturschutzhelfer des Kreises Nordhausen und mit Unterstützung des Sachgebietes Naturschutz beim Landratsamt Nordhausen, erstellt von B. WIENRICH. - Nordhausen, 1993. - 105.

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