Mitt. Verb. dt. Höhlen- u. Karstforscher
56 (4)
109-112
München 2010

Zur Erinnerung an Dr. Walter Biese (1895 - 1960)
von
FRIEDHART KNOLLE, FRITZ REINBOTH, MICHAEL BRUST & ANDRES WILDBERGER

Zusammenfassung
An Leben und Werk des Geowissenschaftlers und Höhlenforschers Dr. Walter Biese (1895 - 1960) wird erinnert. Er war ein Pionier der Erforschung der Genese der Gips- und Anhydrithöhlen im Südharz und widerlegte die früher populäre Höhlenflusstheorie von Hermann Bock. In der NS-Zeit erhielt Biese Berufsverbot und emigrierte 1934 über die Schweiz nach Chile. Auch in diesen beiden Ländern war er speläologisch aktiv. 1959 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des VdHK verliehen.

Abstract
Life and work of Dr. Walter Biese (1895 - 1960), geoscientist and speleologist, are described. Biese pioneered the genetic research on gypsum and anhydrite caves and falsified the formerly popular river-cave theory. The Nazi regime banned Biese from his profession and he emigrated in 1934 via Switzerland to Chile, where Biese also worked as speleologist. 1959, he became honorary member of the Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.

Résumé
L’article évoque la vie et l’oeuvre du Dr. Walter Biese, géologue, paléontologue et spéléologue (1895 - 1960). W. Biese fut un pionnier de la recherche sur la formation des cavités du gypse et de l’anhydrite dans le sud du Harz. Il a réfuté la théorie des grandes rivières souterraines de Hermann Bock, généralement admise à cette époque. A la suite d’une interdiction d’activité par le régime Nazi, il émigra au Chili via la Suisse en 1934 et effectua des travaux spéléologiques dans ces deux pays. En 1959, il fut nommé membre honoraire de la Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (association des chercheurs spéléologues et karstologues allemands).

Dr. Walter Biese
2010 jährt sich zum 50. Mal der Todestag des Berliner Paläontologen, Geologen und Speläologen Dr. Walter Biese.
Walter Biese wurde in Berlin geboren, nach SPÖCKER (1961) am 17. Juli, nach V. FREYBERG (1974) am 24. Juli 1895. Er lernte zunächst Schriftsetzer und wählte dann den Weg des Abendgymnasiums, um in Berlin Naturwissenschaften zu studieren und 1926 über Encriniden des Unteren Muschelkalks von Mitteldeutschland zum Dr. phil. zu promovieren. Biese war Schüler des bedeutenden Geologen und Paläontologen Prof. Dr. Josef Felix Pompeckj (1867 - 1930), seinerseits Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Höhlenforschung und Höhlenkunde in Berlin. Durch ihn kam er in Verbindung zu Dr. Benno Wolf, und fortan ließ ihn die Höhlenkunde nicht mehr los. 1929 trat er in die Preußische Geologische Landesanstalt ein. Ende 1931 klagte Biese über Gehaltskürzungen, die ihn zur Annahme von nebenberuflichen Tätigkeiten zwangen (FRIEBE 1999). Am 1.9.1933 wurde er, vermutlich aus politischen Gründen, zwangsweise aus dem Staatsdienst entlassen, denn er war überzeugter Sozialist (SPÖCKER 1961, FRIEBE 1999). Es gibt Hinweise, dass er sich als aktiver Sozialdemokrat an der Herausgabe damals illegaler politischer Schriften beteiligt hat. Nach MUCKE (1981) gehörte er der Kommunistischen Partei Deutschlands an, diese Aussage beruht jedoch offensichtlich auf einem Irrtum und ist nicht belegt.
Walter Biese hatte seine Entlassung wohl vorhergesehen, denn er warnte seine wissenschaftlichen Kollegen mit großer Vorsicht vor. Am 11.8.1933 schrieb er einem Paläontologenkollegen betreffend eine Sammlung von Fossilien, er wolle die Originale „aus bestimmten Gründen ... hier los sein“. Nach seinem Berufsverbot bereitete er unter schwierigen finanziellen Verhältnissen weitere Publikationen vor, aber viele, u.a. eine Studie über die Fossilien der Kalkalpen Vorarlbergs, blieben aufgrund der Emigration unvollendet. Am 28.12.1934 berichtete seine Frau Charlotte Biese über eine bereits zwei Jahre andauernde Ehekrise, die zur Trennung geführt habe. Anfang Dezember 1934 sei die Emigration „ohne jeden Abschied von mir und seiner Mutter“ erfolgt, zunächst in die Schweiz und weiter über Frankreich nach Chile. Ob diese „Ehekrise“ einen realen Hintergrund hatte, ob sie von Walter Biese wissentlich inszeniert wurde, um seine Gattin zu entlasten, oder ob sie von Charlotte Biese zu ihrem Schutz erfunden wurde, ist bisher nicht bekannt. Am 7.6.1934 kündigte Walter Biese brieflich an, „daß wir in den nächsten Tagen umziehen“. Andererseits fehlt in der Grußformel die bisher stets wiederkehrende Floskel „auch von Lotti“, und seine Frau bemerkte, dass ihr Mann an dieser neuen Adresse allein gewohnt habe (nach FRIEBE 1999). Nach seiner Emigration wurde Walter Biese von der Gestapo verfolgt und gesucht (mdl. Mitt. Karsten Plewnia).


Abb. 1: Walter Biese um 1932 in Rübeland mit seinem charakteristischen Hut („Ententeich“);
Foto: Walter Schäfer

Wie schwer wiegend die Entscheidung zur Emigration allein schon für den beruflichen Werdegang von Biese gewesen sein muss, zeigt sich anhand seiner zwischen 1934 und 1939 erschienenen Publikationen. In dieser Zeit hatte er vermutlich kaum ein Einkommen und selbstredend keine feste Anstellung. Für den von W. Quenstedt herausgegebenen Fossilium Catalogus I. Animalia hat Biese teils allein, teils zusammen mit H. Sieverts-Doreck die Bände 66, 70, 73, 76, 77, 80 und 88 im Gesamtumfang von rund 1.450 Seiten bearbeitet. Der Verlag Dr. W. Junk, 1899 in Berlin gegründet, hatte seinen Sitz wegen der politischen Situation fast zeitgleich nach s’Gravenhage (Den Haag) verlegt. Auch die Mitteilungen über Höhlen- und Karstforschung des Hauptverbandes Deutscher Höhlenforscher erschienen lange in Kommission bei Dr. W. Junk.
Walter Biese lebte drei Jahre lang in der Schweiz und erreichte 1937 Chile, wo er u.a. als Rohstoffgeologe arbeitete. Insgesamt ist über sein Wirken in der neuen Heimat noch wenig bekannt. In Santiago de Chile hielt er engen Kontakt zum Geologischen Institut der dortigen Universität und zum Naturhistorischen Museum, in deren Schriftenreihen er veröffentlichte. Biese starb am 9. Juni 1960 in Chile (SPÖCKER 1961).

Biese und die Höhlenkunde
Bieses erste Veröffentlichungen zur Höhlenkunde stammen bereits aus dem Jahr 1926. Offenbar wurde schon seine frühe Arbeit als verdienstvoll eingeschätzt, denn er erhielt 1927 gemeinsam mit u.a. Friedrich Werther, Max Hilzheimer, Johannes Ruscher, Richard Zimmermann und Walter Ros den Silbernen Höhlenbären des Hauptverbandes (Mitt. über Höhlen- u. Karstforsch. 1927, S. 135). Um 1930 wurde der Biese-Schacht im Iberg (Harz) nach ihm benannt.
1932 organisierte Biese im Einvernehmen mit der Rübeländer Höhlenverwaltung die Ansiedlung von fünf Grottenolmen aus der Adelsberger Grotte (heute Postojnska Jama, Slowenien) in der Hermannshöhle. Eigens dafür wurde am 1. April 1932 eine wissenschaftliche Beobachtungsstation offiziell eingeweiht (1932). Er hat das vermutlich von ihm angeregte Forschungsprojekt dann noch bis etwa 1934 verfolgen können und auch darüber berichtet (1935). Danach verlieren sich die Nachrichten über dieses erste speläobiologische Labor in einer deutschen Höhle.
Biese leistete Entscheidendes zur Theorie der Gipshöhlenbildung, indem er die Höhlen des Südharzes morphogenetisch in Klufthöhlen, Laughöhlen und Quellungshöhlen klassifizierte und die 1913 von Karl Gripp für die Gipshöhle im Segeberger Kalkberg entwickelte Theorie einer Höhlenbildung ausschließlich durch Lösungsvorgänge auf den Südharzer Gipskarst übertrug. Er erlangte als Autor damit, wissenschaftshistorisch bezogen auf den Gipskarst, eine weit über Deutschland hinausreiche Bedeutung. Biese publizierte seine wichtigsten Forschungsergebnisse zur Entstehung der Gipshöhlen am Harz und Kyffhäuser monographisch in den international renommierten Abhandlungen der Preußischen Geologischen Landesanstalt Berlin, Neue Folge (BIESE 1931).


Abb. 2: Walter Biese um 1930 am Mundloch des nach ihm benannten Biese-Schachts am Iberg bei Bad Grund, Harz; Foto: Walter Schäfer

Abb. 3: Titelblatt von Bieses Monographie zur Entstehung der Gipshöhlen

Biese begründete auf der Grundlage der Arbeiten von Karl Gripp die Laughöhlentheorie mit Laugdecke und Fazetten und wandte sie flächendeckend auf sein Untersuchungsgebiet an. Auf Grund seiner Fähigkeit, sauber zu abstrahieren und zu klassifizieren sowie gepaart mit einem geologisch sicheren und gleichzeitig gut verständlichen Ausdruck, gelang es ihm, auf nur 69 Textseiten, ergänzt durch 46 Zeichnungen und 35 Fotos, ein umfassendes Bild der Gipshöhlengenese zu vermitteln. Damit hatte er Harz und Kyffhäuser für fast ein halbes Jahrhundert zu einem „klassischen Gipskarstgebiet“ gemacht. Auch wenn in manchen Fragen der Gipskarst heute anders interpretiert wird, so hat er Pionierarbeit geleistet und seine Arbeit ist noch heute eine Pflichtlektüre.
1933 – im Jahr der Machtübernahme der Nazis – erschien der 2. Teil seines Werks über Höhlenbildung mit Studien zur Entstehung von Kalkhöhlen im Rheinland, Harz, den Ostalpen und im slowenischen Karst. Er widerlegt darin vor allem die Höhlenflusstheorie von Hermann Bock und stellt fest, dass „... an der Raumformung Verbruchsvorgänge in weit höherem Maße, als bisher angenommen wurde, beteiligt sind. Es wird nachgewiesen, daß auch ausgewölbte Profile durch Verbruch entstehen. … Die statisch stabile Raumform ist das Gewölbe.“ (BIESE 1933). Diese für uns heute so selbstverständliche Einsicht hatte seinerzeit Mühe, sich durchzusetzen – Biese hat einen wichtigen Anteil daran. Doch noch immer sind diese Erkenntnisse nicht überall bekannt und bis heute spuken in vielen Köpfen „Höhlenflüsse“ umher, die es so nie gab. Hinzu kommt, dass viele heutige Autoren nur ein unvollständiges Wissen zu den Arbeiten von Walter Biese haben.
Jüngst werteten PLAN & HERRMANN (2010) in ihrer Betrachtung des Wissenschaftsdisputs um die Entstehung der Dachstein-Mammuthöhle nicht Bieses o.g. wichtigstes Hauptwerk zur Genese der Kalkhöhlen von 1933 aus, in dem er der Dachstein-Mammuthöhle gemeinsam mit der Rieseneishöhle immerhin 10 Seiten gewidmet hatte, sondern nur seine 1926 publizierten Vorüberlegungen, die er zudem 1930 bereits revidiert hatte (BIESE 1926, 1930). Die Autoren kamen dabei in ihrer ansonsten verdienstvollen Arbeit zwangsläufig zu u.E. unvollständigen Schlüssen hinsichtlich Bieses fachlicher Relevanz in diesem Disput.
Bieses Hauptverdienst in der Karbonatkarstforschung bleibt die Entkräftung der Höhlenflusstheorie. Dass er den Gebirgsdruck betrachtete sowie die Ausbildung stabiler Tonnengewölbe geomechanisch erklärte und nicht allein durch Höhlenflüsse, hat einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Er beantwortet zwar eigentlich nicht die Frage nach der Entstehung der Höhlen, betont aber bereits den Gedanken einer allmählichen Entwicklung der heutigen Raumformen durch Versturzvorgänge (TRIMMEL 2004). Hinsichtlich seiner Gebirgsdrucküberlegungen war Biese aber natürlich ein Kind seiner Zeit und ahnte nicht, wie tief die Höhlenforschung vertikal später einmal vordringen würde.
Nach seiner Emigration wurde Biese Gegenstand einer gehässigen, fachlich unbegründeten Kritik seitens einiger Fachkollegen. Neben politischen Gründen dürfte hier auch die Widerlegung der Höhlenflusstheorie von Bock zu persönlichen Feindschaften geführt haben (REINBOTH 1996).

Emigration über die Schweiz nach Chile
Bisher in Deutschland kaum bekannt ist, dass Biese auch in der Schweiz in der Höhlenforschung aktiv war. Er verfasste um 1935 im Auftrag des Geographischen Instituts der ETH Zürich ein Höhlenkataster der Schweiz. Biese erfasste über 450 Höhlen in Kurzform (Name, Eingangsdaten, Länge, Geologie, Charakteristika, Literatur). Als Grundlage diente eine Literaturrecherche mit rund 345 Titeln. Das Vorgängerkataster von Paul Egli hatte 1905 nur ca. 200 Höhlen erfasst (heute sind ca. 9.000 Höhlen bekannt). Das Höhlenkataster gelangte von Walter Biese über Villy Aellen zu Pierre Strinati, der es an Patrick Deriaz, Bibliothek der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung SGH, vermittelte. Dort wurde es veröffentlicht und ist unter http://www.ssslib.ch/fr/cadastre.htm herunterzuladen.
Mit Datum vom 4. März 1955 schrieb Biese aus Chile an Friedrich Schuster in Nordhausen: „Erschüttert hat mich wieder ihre Erwähnung meines Freundes Benno Wolf, und hoffentlich wird der gesamtdeutsche Verband, dessen Bildung Sie erwähnen, ihm endlich eine seiner so aufopfernden Persönlichkeit gerecht werdende Ehrung und öffentliche Anerkennung zukommen lassen. Wir alle sind Benno Wolf dieses schuldig.“ (HAMMERSCHMIDT 2005).
1956/1957 beschrieb Biese als erster den spektakulären, hyperfeuchten Marmorkarst (ca. 11 m Jahresniederschlag) auf der Insel Diego de Almagro in Südchile (BIESE 1956, 1957).
In seinen letzten Lebensjahren und bereits in Pension, besuchte Walter Biese im Rahmen einer acht Monate währenden Reise auch noch einmal die alte Heimat Deutschland und Österreich. TRIMMEL (1991: 22) berichtet darüber: „Bei den Gesprächen, die ich in Wien bei dieser Gelegenheit mit ihm führen konnte, wurden die Fragen der Vereins- und Verbandsgeschichte allerdings nicht berührt. Man hatte damals noch nicht den zeitlichen Abstand zu den Ereignissen der Jahre 1933 - 1945 gewonnen, der es ermöglicht hätte, ein sachliches Gespräch zu führen.“ SPÖCKER (1961) berichtet im Nachruf auf Walter Biese, dieser habe Deutschland mit einem gerüttelt Maß an neuen Einsichten, Plänen und Vorhaben wieder verlassen, doch das Schicksal wollte es anders.


Abb. 4: Aus BIESE (1933) – kein Höhlenfluss ist nötig, um ein Rundgewölbe zu formen

Späte Ehrung
1959, ein Jahr vor seinem Tod, wurde Dr. Walter Biese auf Antrag des Vereins für Höhlenkunde München von der Hauptversammlung des VdHK am 3. Oktober 1959 in Schellenberg zum Ehrenmitglied ernannt, gemeinsam mit Richard Spöcker, dessen Ehrung vom Vorsitzenden Dr. Florian Heller vorgeschlagen wurde.

Dank
Für hilfreiche Hinweise und Diskussionen danken wir insbesondere Dr. Manfred Kupetz, ferner DI Eckart Herrmann, Lukas Plan, Karsten Plewnia, Dr. Eckart H. Walcher und Prof. Dr. Dieter Meischner.

Schriften zur Höhlen- u. Karstforschung von WALTER BIESE
W. Biese hat sich zu verschiedenen Themen der Geologie und vor allem in der Paläontologie einen Namen gemacht; hier sind nur seine höhlenkundlichen Arbeiten erfasst.
 
1926:
Vorläufiger Bericht über Untersuchungen in den Dachsteinhöhlen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1926: 1-11, 33-40
1927:
Über einige Höhlen der Schwäbischen Alb. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1927: 33-50, 73-91
1928:
Über die Entstehung der Eisriesenwelt. – In: ANGERMAYER, E.: Die Eisriesenwelt im Tennengebirge bei Werfen. Natur- und höhlenkdl. Führer durch Österreich 5: 39-42, Wien
1929:
Temperaturbeobachtungen in der Heimkehle. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1929: 91-97
1930:
Weitere Beiträge zur Frage der Höhlen-Entstehung. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1930: 27-30
1930:
Wasserstau durch Eis in der Eisriesenwelt. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1930: 131-132
1930:
Über das Auftreten eines Kalkkarbonates in den Südharzer Gipshöhlen. – Jb. Preuß. Geol. L.-A. 51: 595-600
1931:
Über Höhlenbildung. I. Teil. Entstehung der Gipshöhlen am südlichen Harzrand und am Kyffhäuser. – Abh. Preuß. Geol. L.-A. N.F. 137
1931:
Die Fundumstände. – In: W. BIESE & P. PAPPENHEIM: Über das Vorkommen einer Forelle (Tr. fasio L.) in der Großen Trogsteinhöhle, Südharz. – Sitz.-Ber. Ges. Naturforsch. Freunde 1930: 412-414, Berlin 1932: Die Entstehung der Südharzer Gipshöhlen. – Der Naturforscher 9: 165-173, Berlin
1932:
Etwas vom Grottenolm. – Der Harz 1932 (5): 65-66
1932:
Über Höhlenbildung. – Forschungen u. Fortschritte 8: 155-156, Berlin
1932:
Karsterscheinungen in den Klostertaler Alpen. – Mitt. Höhlen u. Karstforschung 1932: 27-28
1932:
Befahrungsberichte Hauptverbandstagung 1932. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933: 1-11 (mit F. WALDNER et al.)
1933:
Über Tropfstein- und Sinterbildung. – Speläol. Jb. 13/14: 84-93
1933:
Über Höhlenbildung. II. Teil. Entstehung von Kalkhöhlen (Rheinland, Harz, Ostalpen, Karst). – Abh. Preuß. Geol. L.-A. N.F. 146
1933:
Befahrungsberichte Hauptverbands-Tagung 1932, Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933 (3): 1-12, darin:
1.Bericht über die Beobachtungen in der Salzofenhöhle, a. Morphologische und paläontologische Beobachtungen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933 (3): 1-4
2.Gipsdoline bei den Wienern, Grundlsee. Morphologische Beobachtungen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933 (3): 7-8
3.Loser Höhle. Morphologische Beobachtungen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933 (3): 8-10, 1 Taf.
4.Höllenloch bei Anzenau. Morphologische Beobachtungen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1933 (3): 10-12
1934:
Neues aus den Rübeländer Höhlen. – Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1934: 107-109
1935:
Aus der wissenschaftlichen Beobachtungsstation in der Hermannshöhle zu Rübeland. – Der Harz 1935 (6): 94-95
um 1935:Kataster der Schweizer Höhlen. – 558 S., http://www.ssslib.ch/fr/cadastre.htm
1936:
Das geologische Alter der Vielfraßreste. – In: Das Grubenloch bei Oberklausen. Mitt. Höhlen- u. Karstforschung 1936 (2): 95-96
1956:
Über Karstvorkommen in Chile. – Die Höhle 7(4): 91-96
1957:
Auf der Marmor-Insel Diego de Almagro (Chile). – Natur u. Volk 87 (4): 113-144

Weitere Literatur
 
ANGERMAYER, E. (1961):
Nachrufe. Dr. Walter Biese, Otto Satow, Dr. Heinrich Hackel. – Atlantis 1961 (1): 3, Salzburg (Landesverein für Höhlenkunde)
V. FREYBERG, B. (1974):
Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476-1965). Teil II. Biographisches Autoren-Register. – Geologica Bavarica 71: 1-177
FRIEBE, J. G. (1999):
Zur paläontologischen Erforschung Vorarlbergs: Die wissenschaftlichen (Auslands-) Kontakte Siegfried Fusseneggers zwischen 1924 und 1939. – Abh. Geol. B.-A. 56 (1): 159-164
HAMMERSCHMIDT, E. (2005):
Zur Wiederauffindung der ältesten Akten des Verbandsarchives. – Mitt. Verb. dt. Höhlen- u. Karstforscher 51 (2): 69
KNOLLE, F. & SCHÜTZE, B. (2005):
Dr. Benno Wolf, sein Umfeld und seine interdisziplinäre Wirkung – eine Klammer zwischen den deutschen Höhlenforscherverbänden. – Mitt. Verb. dt. Höhlen- u. Karstforscher 51 (2): 48-55
MUCKE, D. (1981):
Drei Jahrzehnte Höhlen- und Karstforschung im Kulturbund der DDR. – Die Grotte 4 (4): 22-30
PLAN, L. & HERRMANN, E. (2010):
Paläotraun? Der Wissenschaftsdisput um die Entstehung der Dachstein-Mammuthöhle. – Die Höhle 61 (1-4): 3-17
REINBOTH, F. (1996):
Die Geschichte der Höhlenforschung im Harz. – Karst u. Höhle 1994/95: 63-80
SCHAFFLER, H. (1991):
Die „Höhlenforschung“ im Dritten Reich. – Karst u. Höhle 1989/90: 33-97
SPÖCKER, R. G. (1961):
Walter Biese zum Gedächtnis. – Mitt. Verb. dt. Höhlen- u. Karstforsch. 7 (1): 1-2
TRIMMEL, H. (1991):
Zur Geschichte der höhlenkundlichen Dachverbände in Deutschland. – Karst u. Höhle 1989/90: 7-32
TRIMMEL, H. (2004):
Zur historischen Entwicklung der Ansichten über die Genese von Karst und Höhlen im Dachsteingebiet. – Jb. Geol. Bundesanst. 144(1): 127-131
 

Autoren: Dr. Friedhart Knolle, Arbeitsgemeinschaft für Karstkunde Harz e.V., Grummetwiese 16, 38640 Goslar, fknolle@tonline.de; Dipl.-Ing. Fritz Reinboth, Theodor-Francke-Weg 52, 38116 Braunschweig, Reinboth-Braunschweig@t-online.de; Dipl.-Museol. Michael K. Brust, Roßschau 114, 06567 Steinthaleben, michael.k.brust@t-online.de; Dr. phil. nat. Andres Wildberger, Im Tiergarten 49, CH-8055 Zürich, wildfisch@bluewin.ch


Wir danken der Schriftleitung der Mitteilungen des Verbandes deutscher Höhlen- und Karstforscher für die freundliche Genehmigung, diesen Beitrag ebenfalls veröffentlichen zu dürfen. Weiterer Nachdruck oder Veröffentlichung bzw. Verbreitung in anderen elektronischen Medien nur mit schriftlicher Genehmigung der Schriftleitung.