Förderverein Karstwanderweg im
Landkreis Nordhausen gegründet

In einer gut vorbereiteten Gründungsversammlung wurde gestern im Plenarsaal des historischen Landratsamtes der Förderverein „Karstwanderweg Landkreis Nordhausen“ aus der Taufe gehoben. Die nnz war für Sie dabei:

Das Procedere dieser Gründung unterschied sich kaum von anderen Abläufen dieser Art, wenn man vom Thema und dem Drumherum absieht: Die Initiatoren hatten schon im Vorfeld gute Arbeit geleistet und konnten den zahlreichen Vertretern aus Kommunalpolitik, von Vereinen und einschlägigen Beobachtern mittels Informationsfilm und kurzen Statements veranschaulichen, um was genau es geht und im vorbereiteten Satzungs-Entwurf festgelegt ist: „Gesamtziel des Vereins ist die Pflege und Förderung der Südharzer Karstlandschaft im Landkreis Nordhausen unter besonderer Berücksichtigung der Erhaltung und Qualitätsverbesserung des Karstwanderweges.“

Es war leicht zu erkennen, dass Hauptakteure der Gründung Dr. Sabine Mehne vom Landratsamt Nordhausen und Andreas Heise aus Ellrich waren, der in Begleitung der Karstkönigin Anja gekommen war und dadurch schon optisch offenkundig werden ließ, dass er sich um Königinnen und Prinzessinnen der verschiedensten Bereiche verdient macht.

Nach den bei solchen Gründungen üblichen Erörterungen des vorbereiteten Satzungs-Entwurfes, Änderungsverschlägen und Abstimmungen in sehr sachlicher Weise stand nach der danach erfolgten geheimen Wahl des Vorstands Andreas Heise als Vorsitzender und Dr. Sabine Mehne als seine Stellvertreterin fest. Die weiteren Beisitzer wurden aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer gewählt. Ein Ehrenmitglied wurde den Mitgliedern bereits empfohlen:

Erika Schirmer, die sich mit Gedichten zur Karstlandschaft und dem Karstwanderweg verdient machte, von denen Dr. Mehne zur Veranschaulichung eins davon vortrug. Sei schließlich noch bemerkt, dass jeder der nunmehr drei Vereine („Drei Länder – ein Weg“) seine Interessen vorerst jedenfalls eigenständig vertreten wird. Die zunächst im Satzungs-Entwurf erkennbare Bereitschaft zur Bildung eines Dachverbandes fand damit in der Abstimmung keine Mehrheit.

Julius Seifert