Anhydritwerksteine in einem Sockelgeschoss eines Gebäudes in Rüdigsdorf

Sauber behauene Steine aus Anhydrit, teilweise auch aus Gips, wurden entlang des Südharzes früher gerne eingesetzt.

Die weiße Linie links unter der Hand zeigt eine Kluft im Stein, an welcher sich der dunkle Anhydrit unter dem Einfluss des an der Hauswand abrinnenden Regenwassers in Gips umwandelt.

Viele historische Gebäude dieser Art sind leider in den letzten Jahren und Jahrzehnten dem Abriss zum Opfer gefallen.