3. Südharz-Symposium 11.-12. Juni 1999 in Sundhausen - Stadt Nordhausen

 
Ökologische und ökonomische Optimierung landwirtschaftlicher Betriebe – Konzepte und Erfahrungen aus der Beratungspraxis im Südharz

Vortrag von Dipl.agr.Ing. Martin Horstkötter
 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich freue mich hier und heute im Rahmen des 3. Südharzsymposiums vor Ihnen sprechen zu dürfen. Ich möchte sprechen zum Thema Landwirtschaft und zwar über nachhaltige Landwirtschaft und die Möglichkeiten, diesen etwas schillernden Begriff in einem ganz besonderen Landschaftsraum - dem Karstgebiet im Südharz - in die landwirtschaftliche Praxis umzusetzen.
 

1. Vorstellung

Bevor ich in das eigentliche Thema meines Vortrages einsteige möchte ich mein Arbeitsfeld erläutern, damit Sie die Gedanken und Erfahrungen, die ich Ihnen vermitteln möchte, besser einordnen können.
Ich arbeite seit fast 7 Jahren als Geschäftsführer der Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt aus Göttingen. Haupttätigkeitsfeld ist die Beratung von Landwirten und Wassergewinnern im Trinkwasserschutz. Wir beraten ca. 800 Landwirte in den verschiedensten Wassergewinnungsgebieten in Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein und unterhalten damit eine ökologisch orientierte Beratung für eine Landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 20.000 ha. Dazu gehören neben regelmäßigen Rundschreiben Demonstrationsversuche und die Unterhaltung und Ausweitung eines Vertragswasserschutzes. All dies dient dazu, die stofflichen Belastungen der Grundwasserneubildung insbesondere bei Nitrat zu reduzieren.

Sie werden jetzt vielleicht sagen, daß sich das sehr schön anhört. Aber wer bezahlt das alles. Es handelt sich in erster Linie um eine Angebotsberatung finanziert aus der Wasserentnahmegebühr. Die Mehrzahl der Bundesländer erhebt eine solche Gebühr und verwendet sie mehr oder weniger konsequent zum Ressourcenschutz in Wassereinzugsgebieten. Für die Landwirte in Niedersachsen z. B. ist diese Beratung also freiwillig und kostenlos. Über diese Beratung, die wir auch im benachbarten Landkreis Osterode durchführen, habe ich auf dem letzten Südharzsymposium mit dem Hauptthema Wasser eingehender berichtet. Außerdem habe ich für die Interessierten einen Videofilm über das Niedersächsische Wasserschutzkonzept mitgebracht. Er wurde im Landkreis Osterode produziert und kann zum Preis von 39.95 DM käuflich erworben werden.
 

2. Einführung in das Thema

Mein Thema heute lautet – und da muß ich die Programmankündigung etwas korrigieren - „Ökologische und ökonomische Optimierung landwirtschaftlicher Betriebe – Konzepte und Erfahrungen aus der Beratungspraxis im Südharz“.
Im Programm wurde die Optimierung der landwirtschaftlichen Bedingungen angekündigt – ein Vorhaben, das, wenn es sich auf die Optimierung der sogenannten Rahmenbedingungen z. B. der Europäischen Gemeinschaft bezieht, sicherlich unser aller Kräfte übersteigen würde. So beschränke ich mich also auf die Optimierung der Betriebe unter gegebenen Bedingungen. Auch das ist keine ganz leichte Aufgabe.
Eine ökologisch orientierte Beratung, wie wir sie uns auf die Fahnen geschrieben haben, hat nach meiner Auffassung zunächst die Aufgabe, unter den gegebenen Bedingungen den Betriebsleitern Entscheidungshilfen anzubieten. Natürlich müssen dabei Entwicklungsperspektiven, auch was Zielsetzung und Potentiale von Förderung anbetrifft, berücksichtigt werden. Hierzu hat Herr Groger Ihnen gestern wahrscheinlich einiges zum Thema Agenda 2000 berichten können.
Welche Problematik finden wir gegenwärtig aber in der Landwirtschaft vor?
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einem verstärkten Betriebsmitteleinsatz von Düngemitteln, PBM und Energie geführt. Neben den positiven Effekten wie z. B. der relativen Verbilligung der Nahrungsmittel werden wir Verbraucher aber auch mit negativen Effekten konfrontiert:

Die Belastung des Grund- und auch des Oberflächenwassers mit Nitraten ist hierfür ein Beispiel. Auch die gerade in dieser Jahreszeit immer wieder zu beobachtende Bodenerosion ist ein Problem, das mit der Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion einhergeht. Natürliche Ressourcen wie Wasser und Boden bedürfen also unseres besonderen Schutzes, um belastende Einträge zu vermindern und Schäden zu sanieren oder besser zu vermeiden.
Die Frage, die sich an diesem Punkt stellt, ist:
Sind diese negativen sogenannten externen Effekte zwangsläufig oder kann eine Verbesserung der betrieblichen Organisation und der fachlichen Information helfen, Ökonomie und Ökologie stärker zusammenzuführen?
Und wie läßt sich diese Optimierung auf den Betrieben realisieren?
 

3. Vorstellung der Problematik in der Region

Um auf diese Frage konkreter eingehen zu können möchte ich nun in die Region blenden und das ist in diesem Fall der Landschaftsraum zwischen Harz und Rotenberg im Landkreis Osterode, das sogenannte Pöhlder Becken.

Abb. 1: Landschaftsräumliche Gliederung Pöhlder Becken

Hauptcharakteristikum dieser Landschaft aus landwirtschaftlicher Sicht ist eine starke Differenzierung der Standorte: Von tiefgründigen Lößböden mit optimalen Nutzungsvoraussetzungen reicht die Palette über nährstoffangereicherten Auenböden bis hin zu mehr oder weniger flachgründigen Buntsandstein- oder Zechsteinverwitterungsböden. Die Verteilung der Böden und eine starke Zunahme der Niederschläge von West nach Ost haben zu einer deutlichen Differenzierung in der Betriebsstruktur geführt. Die Übersicht zu Fruchtanteilen in zwei typischen Gemeinden spiegelt dies wider. Grünlandbewirtschaftende Milchviehbetriebe mit Ackerfutterbau auf z. T. nur schwer ackerfähigen Standorten im Osten stehen Marktfrucht- und Veredlungsbetrieben mit hohem Getreide- und Rapsanteil auf den besseren Lößflächen gegenüber.
Die Betriebe bewirtschaften ganz anders als hier in Thüringen relativ kleine Schläge von im Mittel 1-3 ha und haben damit einen hohen Managementaufwand, um die Bewirtschaftung zu planen und durchzuführen. Liegen Flächen in Wasser- oder Naturschutzgebieten, kommen zusätzliche Anforderungen an die Bewirtschaftung hinzu.
All das führt dazu, daß Landwirte sich bei der Bewirtschaftung von so unterschiedlichen Standorten nicht noch starren Bewirtschaftungsbedingungen unterwerfen wollten. Um die Arbeit des Betriebsleiters überschaubar zu halten, wünschen sich viele Bewirtschafter ein einheitliches Produktionssystem, das sowohl ökonomischen als auch ökologischen Ansprüchen genügt.
Was den Anfall von organischen Düngern anbetrifft, so ist der Südharz nicht Südoldenburg. Die DE-Belastung liegt in der Regel unter 1. Insbesondere bei einigen intensiven, größeren Betrieben kann sie aber bis 1,8 DE je ha ansteigen.

Die Umweltbelastung mit Stickstoff - sei es als Nitratverlagerung ins Grundwasser oder die Ammoniakentgasung in die Atmosphäre - kennzeichnet z. B. die Stickstoff-Bilanz auf Betriebsebene. Sie ist hier für die Betriebstypen aus der Region berechnet worden. Bei der Stickstoff-Bilanz werden den Importen mit Dünge- und Futtermitteln die Exporte mit tierischen und pflanzlichen Produkten gegenübergestellt. Der Überschuß als Differenz zwischen Im- und Export wird je Hektar LN berechnet. Es zeigt sich, daß die Überschüsse in den Betrieben der Region sich im Bereiche mittlerer Werte für die Bundesrepublik West einordnen. Wenn man allerdings bedenkt, daß ein 100 ha Veredlungs-Betrieb 10 bis 15 Tonnen Stickstoff bei seiner Produktion jährlich verliert, dann werden auch Betriebsleiter nachdenklich und suchen nach Optimierungswegen. Hier zeichnet sich ein deutlicher Optimierungsbedarf ab, auch wenn der Preis für das Kilogramm Stickstoff aus dem Mineraldünger immer billiger wird.
 

4. Lösungsperspektiven

Gibt es denn überhaupt Wege, die Verlustgrößen der landwirtschaftlichen Produktion zu vermindern, werden Sie sich fragen. Diese Frage beschäftigt seit neuerer Zeit zunehmend die agrarwissenschaftliche Forschung. Aber auch die Praxis liefert schon Beispiele, wie Betriebsmittel zum Schutz der Umwelt und zur Verbesserung des Betriebsergebnisses eingespart werden konnten. Ich möchte Ihnen dies an 3 Beispielen verdeutlichen :

9 Landwirte bringen seit 3 Jahren ihren Wirtschaftsdünger – hier 10.000 m³ Gülle gemeinsam mit dem Schleppschlauchsystem aus. Atmosphärische Verluste werden damit vermindert und dadurch kann Mineraldünger eingespart werden. Daß dies auch tatsächlich passiert, hat eine Gegenüberstellung der Betriebsbilanzen vor und nach der Nutzung dieses Verfahrens gezeigt. Um ca. 30 kg N/ha wurde die Bilanz im Mittel verbessert. Das bedeutet bei 700 ha Betriebsfläche eine Stickstoff-Einsparung von 20.000 kg N pro Jahr. Das bedeutet, daß 2 kg Güllestickstoff je m³ mehr angerechnet wurden und entsprechend weniger Mineraldünger zugekauft wurde. Natürlich zeigt sich in solchen Zahlen nicht nur die bilanzsenkende Wirkung von Schleppschlauchausbringungssystemen. Der Landwirt hat eine ganze Palette von Maßnahmen zur Verfügung, um den Wirkungsgrad des eingesetzten Stickstoffs zu verbessern.

Ein Gradmesser für den Wirkungsgrad von Stickstoff ist der Vorrat an mineralischem Stickstoff im Boden zu Beginn des Winters. Ist er niedrig, so hat die Frucht den gedüngten Stickstoff vollständig aufnehmen können. Die Effizienz der im Rahmen des Vertragswasserschutzes durchgeführten Maßnahmen zeigt diese Folie. Gegenüber der betriebsüblichen Bewirtschaftung, die häufig mit hohen Herbst-Nmin-Gehalten einhergeht, zeigen die nach Wasserschutzkriterien gedüngten Varianten z.T. deutlich bessere Gehalte. So läßt sich zeigen, daß ein effizienterer Düngereinsatz möglich und positive Umweltwirkungen auch stofflich-analytisch nachweisbar sind.

Eine letzte Folie zur Frage der Realisierungschance eines ökologisch und ökonomisch optimierten Pflanzenbaus. Sie zeigt Versuchsergebnisse eines großen Forschungsvorhabens der Universität Göttingen im Rahmen der Flankierenden Maßnahmen der EU. Ein Vergleich der Verfahren konventionell und integriert zeigt, daß auch hohe Einsparpotentiale, wenn sie denn realisiert werden, nicht unbedingt zu hohen wirtschaftlichen Einbußen führen müssen.
Bei Stickstoff sind knapp 50% Einsparpotential erzielt worden.
Bei PBM ca. 70%.
Die Landwirte unter Ihnen werden sagen, daß bei Versuchen alles möglich ist, aber hier handelte es sich nicht um kleine Versuchsparzellen, sondern große Schläge, die sowohl vom Versuchsbetrieb der Uni als auch von praktischen Landwirten auf ihren Betrieben durchgeführt wurden.
 

5. Konzeptvorstellung Ökologische Optimierung (ÖKOP)

Diese Situation vor Augen standen wir vor der Aufgabe

  • einerseits den interessierten Landwirt bei einer Umstellung auf eine nachhaltige Bewirtschaftung zu unterstützen
  • andererseits sollte diese Leistung des Landwirtes für Behörden und Öffentlichkeit möglichst einfach nachvollziehbar sein
Dies ist nicht nur in Wassergewinnungsgebieten sinnvoll, sondern berücksichtigt auch die Forderung der Agenda 2000 nach einem nachhaltigen Landbau. Mit dem Konzept Ökologische Optimierung wollen wir versuchen, diese beiden Forderungen umzusetzen und so ökonomische Einsparpotentiale mit ökologischen Fortschritten zu kombinieren.
 

5.1. Zielsetzung

Im wesentlichen zielt unser Konzept auf die Verbesserung von Sickerwasserqualität und Atmosphäre. Für die Landwirtschaft bedeutet das konkret neben der Verminderung des Nitrateintrages ins Grundwasser die Verminderung des PSM-Einsatzes, die Verminderung der Bodenerosion und eine verbesserte Energieeffizienz. Der Wirkungsgrad des Energieeinsatzes in die Landwirtschaft bestimmt gegenwärtig zwar noch nicht die öffentliche Diskussion. Er wird aber mit dem Abnehmen der fossilen Energieträger zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Angefügt sind in dieser Folie auch gleich die Kennwerte, nach denen die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen geprüft werden soll. Diese Kennwerte machen für den Landwirt wie auch den Außenstehenden die Veränderung im Betrieb greifbar.
 

5.2. Konzeption

5.2.1. Basisanforderungen

Ich habe zu Beginn meines Vortrages die Frage nach der Umsetzbarkeit gerade der oben genannten Ziele in die landwirtschaftliche Praxis aufgeworfen.
Aus unserer Beratungsarbeit heraus haben sich bestimmte Grundanforderungen dazu ergeben, die wir an das Ökop gestellt haben:

  • Die Einbindung und der Erfahrungsaustausch mit dem Bewirtschafter ist für uns ein Kernbestandteil der Nachhaltigkeit des Konzeptes. Auch wenn zu Beginn die Zusammenarbeit intensiv sein wird, muß der Landwirt das modifizierte Betriebskonzept umsetzen und weiterentwickeln.
  • Ein enger Austausch mit der aktuellen wissenschaftlichen Forschung ist notwendig, um Potentiale in den unterschiedlichen Betriebsbereichen aufdecken zu können.
  • Eine gezielte Versuchstätigkeit des Landwirtes selbst
  • Effizienzkontrolle anhand ökologischer und ökonomischer Kennwerte


Für den Vertragswasserschutz oder auch für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen bedeutet das, daß wir uns in zweifacher Hinsicht bewegen. Zum einen führt die Zusammenfassung von Einzelfächen-Maßnahmen zu einer Vorgehensweise, die dann Produktionssysteme, ganze Betriebszweige bis hin zum Gesamtbetrieb einbezieht zu einer räumlichen Integration.
Zum anderen ist das Ökop auf Mehrjährigkeit abgestellt und vermeidet damit Kurzzeiteffekte anderer Programme.

5.2.2. Optimierungsbereiche

Ich möchte hier und heute nicht zu tief in die Problematik der Optimierungssteuerung einsteigen. Soviel sollten Sie dieser Folie entnehmen: Vier Hauptthemenbereiche werden bei einer Optimierungsplanung „Ackerbau“ untersucht:

  • Pflanzenbau
  • Pflanzenschutz
  • Bodenschutz
  • Produktionskosten
Entscheidend ist, daß eine Verbesserung der Düngerausnutzung z.B. beim Winterweizen nicht bei einem veränderten Düngungsregime stehen bleiben kann. Gleichzeitig müssen das Anbauverfahren mit Sorte, Bestellung, Aussaatzeitpunkt, Pflanzenschutzstrategie und natürlich die Fruchtfolge verändert werden.
Der Erfolg einer Verminderung von Erosion hängt von der gleichzeitigen Betrachtung des Bestellverfahrens, der Fruchtfolge, des Pflanzenschutzes und der Bestandesführung ab. Werden Fruchtfolgen verändert, so hat dies Konsequenzen für die Arbeitsplanung und den Maschinenbesatz.
Wir sehen: für die Optimierung eines landwirtschaftlichen Betriebes ist es notwendig, in Systemen zu denken, um einen nachhaltigen Erfolg verbuchen zu können. Um diese einzelnen Anforderungen im konkreten Betrieb verwirklichen zu können, ist es aber nötig, ein ausgewogenes und abgestimmtes Konzept zu finden. Nur so können die Ansprüche an Wirtschaftlichkeit, Ökologie und die betrieblichen Voraussetzungen erfüllt werden.

5.2.3. Vorgehensweise

Damit kommen wir zur konkreten Vorgehensweise auf dem Betrieb. Bei der vereinfachten Struktur lassen sich 6 Arbeitsphasen unterscheiden:

  • Betriebsanalyse
  • Konzeption
  • Ermittlung von Einsparpotentialen
  • Ermittlung ökologischer Vorteile
  • Beratung zur Umsetzung
  • Begleitende Erfolgskontrolle
Neben den bislang genannten Beratungsleistung sind folgende Hilfsmittel für die Erarbeitung des Konzeptes und die spätere Beratungsarbeit sehr nützlich:
  • Digitales Kartenmaterial des Betriebes mit
    • Flurkarten
    • Nutzungskarten
    • diversen Auswertungskarten
  • EDV-Schlagkartei
5.3. Erste Erfahrung der Beratung

Wir führen diese Form der Beratung an 3 Beispielbetrieben auf 500 ha durch. Die Beratung läuft seit 1998. Die Betriebsleiter sind sehr interessiert und ich rechne mit weiteren Interessenten. Die Finanzierung der Beratung läuft über Beratungsbeiträge der Betriebe. Da die Betriebe z.T. in Wasservorranggebieten liegen, werden bestimmte Leistungen im Sinne des Trinkwasserschutzes aus dem Vertragswasserschutz finanziert.
Es ist natürlich zu früh, um über Ergebnisse der Beratung zu spekulieren. Unsere Zielsetzung ist es, Erfahrungen mit dieser Form der Beratung zu sammeln und unsere Zielkorridore ,was die ökologischen Kennwerte anbetrifft, zu prüfen. Gleichzeitig ist der Abschätzung eines sinnvollen Verhältnisses von Aufwand und Ertrag in der Beratung unser besonderes Interesse gewidmet.
Schon jetzt zeichnet sich ab, daß neben der gesamtbetrieblichen Optimierung auch die Vernetzung der Betriebe zur Optimierung des Arbeits- und Maschineneinsatzes eine zunehmende Bedeutung erlangen wird.

Wir sehen unsere Vorgehensweise sicherlich nicht als den Stein der Weisen für die Betriebsentwicklung aller landwirtschaftlicher Betriebe an. Zielgruppe für eine derartige Beratung wird in der Regel der Betrieb über 100 ha sein, der aufgrund seiner Betriebsentwicklung einen erhöhten Optimierungsbedarf aufweist. Es werden Betriebsleiter sein, die interessiert und offen für eine Neuorientierung ihres Betriebes sind und entsprechend den neuen Rahmenbedingungen im gegenseitigen Austausch arbeiten wollen.
Gegenwärtig stehen die Bestände gut und wir hoffen auf den Betrieben trotz eines erheblich niedrigeren Betriebsmittelaufwandes auf gute Erträge. Ich hoffen Ihnen im kommenden Jahr erste konkrete Ergebnisse präsentieren zu können und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

[ IGLU ]