Kunstgraben östlich des Kunststeiches
 
 

Zum Betreiben der Wasserkünste auf dem Carolus- und Johann - Schacht wurde das Wasser des Kunstteiches als Antriebsenergie genutzt. Die Zuleitung des Wassers erfolgte durch einen eigens dafür aufgefahrenen Wasserstollen, der hier endete. Über Kunstgräben entlang der Berghänge wurde das Wasser weitergeleitet. Am Grabenende erfolgte die Einleitung des Wassers in Rohrleitungen. Die Ableitung des Triebwassers löste man über den Gonnaer Stollen und den Segen - Gottes - Stollen.
Die Nutzung dieser Grabensysteme endete mit der Einstellung dieser Schächte 1874 bzw. 1880 (Zusammenbruch der Schachtröhre des Carolus - Schachtes).
 
Grenzsteinweg
Grenze zwischen dem Sangerhäuser Amtsbezirk und der Grafschaft Mansfeld.
Auf den Grenzsteinen sind z. Teil das Stadtwappen von Sangerhausen mit Jahreszahl und die Initialien "Mg2" für Mansfelder Grafschaft eingelassen.
Erläuterung
 Standort des Besuchers
 Kunstgraben bzw. Rohrleitung
 (nicht mehr vorhanden).
Schächte
1
 Johann - Schacht
2
 Carolus - Schacht
3
 Alexander - Schacht

Abmessungen ehem. Wasserstollen 
Länge:
148 1/2 Lachter
=310,3m
Breite:
1/2 Lachter
=1,04m
Höhe:
5/8 Lachter
=1,30m
1 Lachter
=2,09m

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