Eisensteinlehrpfad Lerbach

Güldene Kirche

Diese Grube ist eine der ältesten von Lerbach und hat eine Länge von 108 m. Die Besitzer waren Knaute, Vasel, Knute, Mecke und Heine. Von 1680 - 1835 war die Grube in Betrieb.

In Lerbach verliefen fast alle Stollen mit einem leichten Gefälle zum Mundloch hin in den Berg hinein. Schächte gab es nur ganz wenige.
So spricht man bei einem Stollen von der Länge, bei einem Schacht von der Teufe (Tiefe). Das Gefälle der Stollen diente zum besseren Wasserabfluss. Wasser war das Element, mit dem die Bergleute am meisten zu kämpfen hatten.
Jeder Stollen brauchte auch Licht- oder Wetterschächte. Ab einer bestimmten Stollenlänge bekam der Bergmann Schwierigkeiten mit dem Sauerstoff.
Deswegen baute man Schächte, damit die Luft zirkulieren konnte.
Bei der Güldenen Kirche sind diese oben am Berg noch gut zu erkennen.

Text: © Frank Koch: Wanderführer entlang der Lerbacher Eisensteingruben