Eisensteinlehrpfad Lerbach

Blick ins Schieferthal

Im Schieferthal gab es zahlreiche Gruben. So wie sie von dieser Stelle aus in das Tal hineinschauen, so verläuft auch der Diabaszug mit dem Eisenstein in Richtung Altenau.
Rechts und links gingen die Stollen in den Berg hinein. Einige davon waren:
 
"Grube Neufang"1842 - 1846   Länge 65 m
"Neue Weger Tiefer Stollen"wird noch näher erklärt.
"Schacht Neufang"1786 Tonnlägig 29 m
"Tiefer St. Schieferthals Glück"1669 - 1745 Länge 424 m
"Unterer St. Ernst August"wird noch näher erklärt.
"Oberer St. Ernst August"
"Stollen Neuer Georg"vor 1794 Länge 45 m
"Stollen Englische Treue"vor 1845 Länge 14 m 
"Stollen Grüner Hirsch"vor 1845  15m
"A. Schacht Oberer Blauer Busch"1760 - 1786 Tonnlägig  23 m
"N. Schacht Oberer Blauer Busch"1760 - 1793 Tonnlägig  37 m

Besonders im oberer Bereich des Tales gab es noch viele Gruben, welche schon zum Buntenbocker Revier gehörten.
Das Schieferthal hatte noch eine andere, besondere Eigenart. Durch den Bergrücken, auf dem sie stehen, ist das Tal ziemlich geschützt. Als das Tal noch frei war von Bäumen, hatten sich zahlreiche Biotope entwickelt. Heute sind diese nur noch an ganz wenigen Stellen zu finden.

Tonnlägige Schächte waren "Alter Schacht Oberer Blauer Busch" und "Neuer Schacht Oberer Blauer Busch" oben am Clausberg. Aus diesen schrägen Schächten wurde das Erz in sogenannten Tonnen gefördert.

Text: © Frank Koch: Wanderführer entlang der Lerbacher Eisensteingruben