
Auf dem Weg in die Elisabethschächter Schlotte-
von Christel und Reinhard Völker - Vorwort Zu den beachtlichen
speläologischen Arbeiten der letzten Jahre zählen
zweifellos die Wiederentdeckung und Erforschung der
Elisabethschächter Schlotte. Die praktische
Forschung wurde mit einem intensiven Quellenstudium in den
verschiedenen Archiven verbunden. Dadurch konnte vieles
entschlüsselt und aufgedeckt werden. Die
Veröffentlichungen des Karstmuseums über den
historischen Kupferschieferbergbau und die dabei gefundenen
Höhlen haben viel Interessantes gebracht. Zahlreiche
Ausstellungen, die 10. Zentrale Tagung der Höhlenforscher des
Kulturbundes und ein Fernsehfilm vermitteln optische Eindrücke. Im
Verlaufe der Erforschung wurden viele einmalige Bilddokumente
geschaffen. Sie geben Aufschluß über den technischen
Stand im historischen Kupferschieferbergbau, Die Entwicklung der
Produktivkräfte und zeigen die Schönheit der
natürlich entstandenen Hohlräume. Leider
mußten vorangegangene Veröffentlichungen
über Schlotten und Bergbau auf Bildmaterial verzichten.
Deshalb entschlossen wir uns, eine kleine Bildauswahl aus dieser
normalerweise unzugänglichen Welt in der vorliegenden Form zu
veröffentlichen. 
Die
Hefte 2, 3, 4, 6 und 7 gehen näher auf die hier gezeigte
Thematik ein. Die Bilder sollen die vorangegangenen Hefte
ergänzen. Da die Hefte eine
beschränkte Auflage, ist es nicht möglich, neuen
Lesern noch die älteren Hefte zugänglich zu machen.
Deshalb wurde im Text in zusammengeraffter Form auch einiges gebracht,
was in den aufgeführten Heften bereits dargestellt wurde. Die
Bilder sind bei verschiedenen Vorstößen angefertigt
worden. Sie stammen aus den Fotoapparaten von REINHARD ARNDT, Halle und
REINHARD VÖLKER, Uftrungen. Weiterhin möchten wir den
Steigern WOLFGANG DIETZE, HORST KARNSTEDT und UWE KÄSTNER vom
Thomas-Müntzer-Schacht Sangerhausen danken, ohne deren
Mitwirkung diese Vorstöße nie stattgefunden
hätten. 
Die
Bilder sind nur ein bescheidener Teil des Archivbestandes. Die
Farbigkeit der unterirdischen Welt ist imponierend, jedoch
wäre eine solche drucktechnische Wiedergabe über
unsere finanziellen Möglichkeiten gegangen. Mögen
diese Bilder allen Interessenten Vorstellung vom Weg in die Schlotte
vermitteln, der einige Zeit lang im Rahmen der Forschung im Licht der
Grubenlampen und Fotoscheinwerfer stand und nun längst wieder
im ewigen Dunkel versunken ist. Im
Gonnaer Stollen
1388
wurde erstmals ein Kupferschieferbergwerk bei Sangerhausen
erwähnt. Der Bergbau entwickelte sich vom Ausgehenden des
Flözes in die Tiefe. Die technischen Probleme wurden dadurch
immer größer. Probleme der Wasserhaltung,
Bewetterung, Abbau- und Fördertechnologie zwangen zu einer
Spezialisierung. Unter den Brüdern STRAUBE blühte der
Sangerhäuser Bergbau in den Jahren 1545 bis 1563 auf. Die
Wasserhaltungsprobleme ließen sich jedoch technisch und
ökonomisch kaum noch lösen. Ein
Wasserlösestollen konnte alleinige Abhilfe schaffen. Seine
Schaffung war mit erheblichen Kosten verbunden. Diesen Ausgaben waren
die Gebrüder STRAUBE nicht mehr gewachsen. Sie gaben auf, der
Landesherr übernahm den Bergbau. Der genaue Beginn des Baus
des Gonnaer Stollens ist umstritten, er liegt wahrscheinlich um 1542
(1). Im Jahre 1625 erreichte der zwischen Sangerhausen und Obersdorf
begonnene Stollen eine Länge von 2511,6 m. Auf dieser
Gesamterstreckung wurden 20 Lichtlöcher geteuft, um die
Förderung zu betreiben und die Wetterführung zu
ermöglichen. Im Dreißigjährigen Krieg kam
der Bergbau zum Erliegen. Der Stollen hatte bis dahin eine
Länge von 6 279 m. Erst 1675 wurde der Bergbau wieder
aufgenommen. Der verbrochene Gonnaer Stollen wurde wieder
aufgewältigt und teilweise neu aufgefahren. Unter der Ortslage
Obersdorf teilt sich der Stollen in einen östlichen, in
Richtung Pölsfeld abzweigenden Flügel und einen
westlichen, in Richtung Wettelrode-Morungen abzweigenden
Flügel. Das östliche Gebiet wurde seit altersher
über den sogenannten „Pölsfelder
Stollen“ in die Brandschächter Schlotte
entwässert (1). Es ist nicht bekannt, wann der Gonnaer Stollen
diese Gebiet erreichte. 1804 begann man mit der
Wiederaufwältigung des Gonnaer Stollens im Bereich
Pölsfeld und fuhr den Stollen in Richtung Osten weiter. 1828
wurde der Stollenvortrieb am Schacht L eingestellt (1). Der Stollen
hatte eine östliche Flügellänge von 3 034 m
erreicht. Der westliche Flügel wurde weitergetrieben. Gegen
1830 erreichte man mit dem Stollen die 1755 entdeckte
Elisabethschächter Schlotte. Zwei Hochbrüche wurden
in die über dem Stollen liegende Höhle gefahren und
Haufwerk vom Stollenvortrieb in die Höhle versetzt. 1848 wurde
auch der westliche Stollenflügel mit 7 846 m Länge
eingestellt. Das Ende des Stollens befindet sich am Stollenschacht
westlich von Morungen. Mit 13 391 m Gesamtlänge ist der
Gonnaer Stollen neben dem jüngeren Segen Gottes Stollen das
wichtigste bergtechnische Entwässerungsbauwerk im
Sangerhäuser Revier. Generationen arbeiteten an ihm. Im Segen Gottes Stollen (2)
Der Gonnaer Stollen hatte mit seiner Anlage dem
System der Wasserlösung nach Süden in Richtung des
Einfallens des Kupferschieferflötzes eine Grenze gesetzt. Man
versuchte zwar auch unterhalb des Gonnaer Stollens Bergbau zu treiben
und das Wasser mit komplizierten Kunstzeugen zu heben, an der Anlage
eines neuen Wasserlösestollens konnte man jedoch nicht
vorbeigehen. Am 25. Oktober 1830 begann man mit der Auffahrung
des Segen Gottes Stollens westlich von Sangerhausen, unmittelbar an der
Gonna. der Stollen sollte in 25 Jahren auf einer Länge von 4
903 m mit 11 Lichtlöchern aufgefahren werden. Das
Flötz sollte in einer Teufe von 46 m unterhalb des Gonnaer
Stollens erreicht werden. Bis zum achten Lichtloch verlief die
Auffahrung normal. 1838 kam es zu starken Wassereinbrüchen. Erst
1842 konnten die Auffahrungen fortgesetzt werden. Bei der
Stollenauffahrung wurden verschiedene Neuerungen eingesetzt. So
erprobte man beim Teufen des 7. Lichtloches 1835 erstmalig ein
Drahtseil, Seilermeister REISSNER aus Sangerhausen hatte es nach
Freiberger Vorbild gefertigt. Es bewährte sich so gut,
daß man bei der Verwendung von Drahtseilen blieb. 1841
wurden erstmals Blechröhren (Lutten) zur künstlichen
Bewetterung eingesetzt. 1847 wurde beim Teufen des 10. Lichtloches das
von NITSCH erfundene Bohrgerät angewendet. Man bohrte von
übertage das Lichtloch vor. Anschließend wurde das
Bohrloch verrohrt, um das Wasser in den Stollen fließen zu
lassen. Danach teufte man das Lichtloch ohne Wasserbehinderung ab. 1854
stieß man beim Stollenvortrieb auf die Segen Gottes Schlotte.
Ein dreiviertel Jahr verhinderten Wasserzuflüsse und schlechte
Wetter aus der Schlotte jede weitere Arbeit. Man verlor dadurch viel
Zeit. Um den Zeitverlust einzuholen, begann man mit dem
Gegenortbetrieb, d. h., man arbeitete von der anderen Seite her dem
Stollenvortrieb entgegen. Nach 25 Jahren wurde man 1855
durchschlägig. Der Stollen war mit einer Länge von 4
942 m und einem Kostenaufwand von 187 741 Talern, 18 Groschen und 8
Pfennigen fertiggestellt. Wie schon beim Gonnaer Stollen wurde
ein östlicher und ein westlicher Stollenflügel
aufgefahren. Der östliche Stollenflügel des Segen
Gottes Stollens wurde nach etwa 3 500 m Länge ab 1885 nicht
mehr weiter vorangetrieben. Er endet etwa 500 m östlich von
Wettelrode. 1874 wurde der Betrieb des westlichen
Stollenflügels eingestellt. Der Stollen erreichte eine
Gesamtlänge von rund 9,5 km. Das Mundloch des
Stollens ist architektonisch schlicht und einfach gehalten.
Für die Gestaltung wurde ein Preisausschreiben ausgerufen. In
den Archiven gibt es noch eine Reihe von Entwürfen
für die Mundlochgestaltung. Darunter befinden sich protzige
Entwürfe mit Säulen, steinernen Löwen und
anderem Zierrat. Der einfachste Entwurf gelangte schließlich
zur Ausführung. Im
östlichen Stollenflügel des Segen Gottes Stollen Beim
Vorstoß durch die in historischer Zeit angelegten
Stollensysteme des Sangerhäuser Kupferschieferbergbaus
gelangten wir auch in zwei hervorragend ausgemauerte Stollenteile.
Diese Ausmauerungen wurden in Trockenmauerung ausgeführt ohne
Verwendung jeglichen Bindemittels. Der Bau eines solchen Bauwerkes
erfolgte natürlich nur in entsprechend notwendigen
Situationen. So sind die alten Schachtfüllorte in gleicher
Bauweise gemauert. Sie mußten über einen
längeren Zeitraum stabil bleiben und deshalb investierte man
Zeit, Geld und Material. Auch die Unterfahrung der 1854 gefundenen,
wassergefüllten Segen Gottes Schlotte erfolgte mittels eines
sorgsam ausgeführten Trockenmauerwerks. Das eiförmige
Profil widerstand dem Gebirgsdruck am besten. Auf dem Bild ist
ein solches Bauwerk im Bereich des östlichen
Stollenflügels des Segen Gottes Stollens zu sehen. Aus dem
Betriebsbericht des Stollens geht hervor, daß hier 1864 ein
Zusammenbruch des Stollens erfolgte. |  | | Über
dem Stollen muß sich eine Schlotte befunden haben. Diese war
sicher wassergefüllt. Durch die Unterfahrung der Schlotte
wirkte der Stollen wie eine Dränage. Langsam hindurchsickernde
Wässer bereiten dem völligen Durchbruch die Bahn.
Schlottenschlämme verschütteten den Stollen. Er wurde
sofort wieder freigelegt und der Gefährdungspunkt mit dem
Trockenmauerwerk gesichert. |  |
In der Tiefbausohle Die
Tiefbausohle befindet sich zwischen dem Gonnaer Stollen und dem Segen
Gottes Stollen. Der Name drückt aus, daß mit
künstlicher Wasserhaltung unterhalb des Gonnaer Stollens
abgebaut wurde, als der Segen Gottes Stollen noch nicht
durchschlägig war. Das Wasser wurde auf das Niveau des Gonnaer
Stollens gehoben. Die Holzrohre liegen hier noch in
größeren Mengen in der Strecke. Mit einem langen
Löffelbohrer wurden sie aus einem Baumstamm aufgebohrt. Durch
Nut- und Falzsystem konnten sie miteinander verbunden werden. Auch die
Reste von T-förmigen Abzweigstücken und
Abschieberungen sind erhalten geblieben. Das Wasser wurde vom
Kunstteich bei Wettelrode über Grabensysteme zu den einzelnen
Schächten verteilt. Über die Holzrohre wurde
das Wasser zu den Wasserkünsten geleitet. Die
Wasserkünste verrichteten mechanische Förderarbeiten. |  |  | AGRICOLA
1556 „De re Metallica“ Das
Ausbohren von Stämmen zu Holzrohren |
Die Wasserkunst im Carolusschächter
Flachen Im allgemeinen versteht man unter
Wasserkünsten die bei AGRICOLA fachmännisch
erläuterten und gezeichneten Wasserräder
verschiedenster Bauart. Anders jedoch im Bereich des Carolusschachtes,
das Wasser wurde hier als Gegengewicht ausgenutzt. Der
Carolusschacht stand 1819 mit 119 m Tiefe auf dem Gonnaer Stollen. Das
Wasser des Kunstteiches wurde über ein Grabensystem an den
Schacht herangebracht. An Seilen hingen im Schacht zwei große
Kübel, die sich mit Wasser füllen ließen.
Sie waren über ein Ausgleichsseil unten und oben verbunden.
Das obere Seil lief über die umgebaute Haspelwelle des
ehemaligen Pferdegöpels. Wurde nun ein
Gefäß mit Wasser gefüllt, dann zog es nach
unten und über das Seil das am anderen Ende befindliche leere
Gefäß nach oben. Auf dem leeren
Gefäß waren Schienen angebracht, und auf diese
konnte der Erzwagen aufgeschoben werden. War das
wassergefüllte Gefäß unten angelangt, wurde
es entleert und dann der neue Erzwagen aufgeschoben. Das oben
befindliche Gefäß wurde mit Wasser gefüllt
und danach in Bewegung gesetzt. So erfolgte die Förderung. Von
den tieferen Sohlen mußte der Erzwagen an den Schacht
herangeführt werden. Das vollzog sich über eine
schiefe Ebene von gut 150 m Länge, das sogenannte
Carolusschächter Flache. In dieses Flache wurde die gleiche
Art der Wasserkunst eingebaut, wie sie sich im Schacht befand. Die
Wassergefäße waren hier in Form von Wasserwagen, die
auf Schienen liefen, vorhanden. Die Wasserwagen hatten eine
Art Nachläufer, auf die der Erzwagen aufgeschoben werden
konnte. Über ein Ausgleichsgetriebe mit Bremsanlage konnte der
Bewegungsablauf gesteuert werden. Der oben befindliche volle
Wasserwagen zog Dank seines Gewichtes den unten befindlichen
Wasserwagen mit dem aufgeschobenen Erzwagen herauf. Unten
angekommen, wurde der Wasserwagen entleert, und das Spiel begann von
neuem. Das Wasser wurde durch Holzrohre in den Schacht
geleitet. Die
Bilder auf der folgenden Seite zeigen das Verteilerstück im
Schacht. Am Stutzen befand sich ein Ziegenlederschlauch. Über
diesen wurde der Wagen mit Wasser gefüllt. |  | | Das
andere Bild zeigt den Wasserwagen mit dem Nachläufer zum
Aufschieben des Erzwagens. |  |
Das
auf dieser Seite befindliche Bild zeigt den oberen Wasserwagen mit der
Umlenkeinrichtung für das Seil und die Bandbremsen. 
1856
wurde diese Wasserkunst in Betrieb genommen. Erstaunlich ist,
daß man die Anlage schnöde zurückgelassen
und nicht ausgebaut hat. Das ist für die damalige Zeit nicht
üblich. Es gibt jedoch eine einleuchtende Erklärung.
Beim Abteufen des Schachtes hatte man eine Schlotte durchteuft. Das
Schachtprofil veränderte sich in diesem Bereich sehr stark. 1880
konnte man es nicht mehr offen halten und mußte den Schacht
aufgeben. Ein Mansfelder
Strebhunt
Kupferschiefer
und Abraummaterial (Berge) wurden im Streb bis zur Strecke
befördert. Das erfolgte in kleinen Wagen, den
sogenannten Hunten. Durch die Strecke förderte ein Treckejunge
den Hunt bis zum Füllort des Schachtes. Das Erz wurde
hier in mit Holz abgeteilte Verschläge gestürzt. Die
Verschläge waren verschiedenen Kameradschaften
zugehörig. Diese Trennung war notwendig, denn die Bezahlung
der Bergleute richtete sich nach der Fördermenge und dem
Erzgehalt. Der Mansfelder Strebhunt ist an seinen typischen
Rädern erkenntlich. Die Räder haben 28 cm
Durchmesser, die Spurweite beträgt 50 cm. Ein neuer Hunt hatte
ein Gewicht von 57 kg. Durch die Grubenfeuchtigkeit wurde er bis zu 70
kg schwer (3). Man konnte etwa 3 Zentner Ladung im Hunt bewegen. Die
Räder liefen im Bereich des Abbaus auf dem plattigen liegenden
Gestein. Im Stollen selbst war das ebenfalls der Fall. Führte
ein Stollen Wasser, dann wurden alle 1,50 m Balken (Einstriche)
über das Wasser gebaut und Bohlen darauf gelegt. Auf diesen
Bohlen kroch der Treckejunge und zog den Hunt. Damit der Hunt nicht aus
der Bahn kam, waren rechts und links auf den Einstrichen Holzschienen
angebracht. Sie führten die Räder auf den Bohlen
entlang. Diese Art der Förderung war
äußerst kraftaufwendig. Sie wurde von Jungen im
Alter zwischen 14 und 20 Jahren durchgeführt. Der Hunt wurde
über einen Lederriemen am rechten Bein festgebunden. Am linken
Oberschenkel trug der Junge ein Beinbrett, am linken Oberarm ein
Achselbrett. Mit den Brettern verkeilte er sich am Boden und zog so den
Hunt bis zu 15 mal pro Schicht zum Füllort des Schachtes. 1869
wurde der erste Versuch unternommen, stählerne Strebhunte
einzusetzen. Sie erwiesen sich als wesentlich dauerhafter und
stabiler und verdrängten nach und nach den Mansfelder
Strebhunt. Der Vorläufer des Mansfelder Strebhuntes sah in der
Form ähnlich aus. Er hatte jedoch keine Räder sondern
zwei Walzen. Er ging unter dem Namen „Walzenhunt“
in die Bergwerksgeschichte ein. Auf dem Vorstoß zur Schlotte
fanden wir Räder und Walzen der alten Strebhunte. Auch waren
deutlich Radspuren erhalten geblieben. Der Fund eines
vollständig erhaltenen Huntes gehört zu einer
außerordentlichen Seltenheit. Mit rund 35 kg Stahlbeschlag
hatte ein solcher Hunt den Neuwert von etwa 7 Talern (3) und stellte
ein Wertobjekt dar, was man nicht einfach stehen lassen konnte. Bei
unseren Vorstößen fanden wir gelegentlich Teile von
Arm- oder Beinbrettern, Räder und Walzen von Hunten und
Beschläge von Förderwagen. Es handelte sich jedoch
immer um einzelne Funde, die nicht auf einem Haufen angesammelt lagen
und schnöde im Stich gelassen worden waren. Nur im
näheren Bereich des Carolusschachtes waren
größere Funde zu machen. Der Rückzug
muß damals sehr schnell gegangen sein. Man hatte keine Zeit
mehr, alles zu bergen. Tragwerk
im westlichen Flügel des Segen Gottes Stollens Um
die Förderung zu ermöglichen und gleichzeitig die
Wasserlösung zu garantieren, wurden im Segen Gottes Stollen
alle 1,50 m Einstrichbalken eingezogen, Laufbohlen angelegt und im Zuge
der Entwicklung der Bergbautechnologie Eisenschienen aufgenagelt. So
konnten die Hunte zum unteren Punkt des Carolusschächter
Flachen geschoben und mittels der bereits beschriebenen Wasserkunst zum
Carolusschacht befördert werden. Da der westliche
Stollenflügel später nie wieder genutzt wurde, blieb
diese Einrichtung, das sogenannte Tragwerk, erhalten. Die
Tragfähigkeit der Bohlen ist zwar nach 100 Jahren
trügerisch geworden, doch zeigt das Bild in hervorragender
Weise ein Stück Bergbautechnologie in Hinsicht auf
Stollenförderung. Aus dem Streb wurden Schiefer und Berge nach
wie vor mit dem Strebhunt befördert. Das Gestein wurde
über Bühnen in stählerne Wagen
umgestürzt und durch den Stollen geschoben.
Wagengröße und Radspur richteten sich anfangs nach
der Stollenform und waren sehr uneinheitlich. Dadurch war der
Wageninhalt sehr unterschiedlich. Um diesen Differenzen aus dem Wege zu
gehen, wurden nach und nach einheitliche Dimensionen in Spurabstand und
Wageninhalt eingeführt. Der Anfang dazu erfolgte auf dem Otto
Schacht im Eislebener Revier.
Im Bereich des Gonnaer
Stollens sind solche Tragwerke ebenfalls teilweise in gutem Zustand
erhalten. Der Stollen hat selbstverständlich einen geringeren
Querschnitt, und die Einstriche sind nicht so lang. Im Bereich zwischen
Carolusschacht und Elisabethschächter Schlotte ist das
Tragwerk noch hervorragend erhalten. Hölzerne
Wagenleiteinrichtungen, teilweise auf einer Seite, teilweise auf beiden
Seiten, und die Laufbohlen liegen noch auf den Einstrichen. Während
man im Segen Gottes Stollen aufrecht auf dem Tragwerk entlang gehen
kann, vermag man das im Gonnaer Stollen nicht. Die Firsthöhe
über dem Tragwerk beträgt oft nur einen Meter. Der
Gonnaer Stollen ist älter als der Segen Gottes Stollen. Die
Vortriebsarbeit war technisch bedeutend schwieriger, und deshalb wurde
das Stollenprofil klein gehalten. Man kann sich vorstellen, mit welcher
Mühe man im Gonnaer Stollen die Förderung betrieb. Diese
Tragwerke stellten für unsere Schlottenexpedition ein
bedeutendes Hindernis dar. Es erwieß sich nicht als ratsam,
auf den teilweise noch vorhandenen Laufbohlen entlang zu laufen. Sie
waren sehr morsch, und plötzlich brach man mit der gesamten
Ausrüstung ins Wasser. Es war kein schönes
Gefühl, wenn das kalte Wasser über den oberen Rand
der Wathose hineinlief. Auch bemühten wir uns auf unseren
Vorstößen, die alten Anlagen unbedingt zu erhalten.
So wurden die Vorstöße an diesen Tragwerken zu einem
wahren Hindernislauf. Mit dem schweren Gepäck auf dem
Rücken gestaltete sich die Überwindung solcher
Strecken zu einer Strapaze. Markscheidetafel Für
einen Bergbaufreund gehört der Fund einer solchen Tafel zu
einem absoluten Leckerbissen. Eine solche Tafel markiert die Leistung
im Stollenvortrieb eines bestimmten Jahres. Das zeigt,
daß die bergmännischen Leistungen auch jederzeit
durch Markscheider vermessen und dokumentiert wurden. In den alten
Rißarchiven kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit
unsäglicher Feinheit sind Stollen, Strecken, Schächte
und Abbaufelder rißlich dokumentiert. Jahreszahlen bezeichnen
den Vortrieb und geben gleichzeitig die Stelle an, an der eine solche
Markscheidetafel aufgehängt wurde. Im 18. Jahrhundert findet
man an den Stollenwänden Einmeißelungen
über Jahr und Strecke, im 19. Jahrhundert setzt sich die
Markscheidetafel durch. Die obere Tafel gibt an, daß
im Jahre 1862 die Strecke 287 ¼ Lachter vorangetrieben war.
Ein Lachter beträgt 2,092 m. 1871 wurde in Deutschland mit der
Gründung des Deutschen Reiches das metrische System
eingeführt. Bei unseren Vorstößen fanden
wir eine Markscheidetafel aus diesem Jahr. Auf ihr ist die
Jahresleistung in Lachtern, die Gesamtlänge eines Stollens
aber schon in Metern ausgegeben. 
Ab
dem Jahre 1872 wird dann nur noch das Meter benutzt. Die im unteren
Bild gezeigte Markscheidetafel zeigt, daß im Jahr
1872 43 m Stollenvortrieb erreicht wurden, und die
Gesamtlänge des Stollens nun 871 m beträgt. 
Neben
den Markscheidetafeln konnten wir auch noch andere, weniger fotogene
„schriftliche“ Dokumente in den
untertägigen Anlagen finden. Das waren mit Ölkreide
an die Wände gezeichnete Strichtabellen. Hier führten
die Kameradschaften Buch über ihre tägliche
„Planerfüllung“. Die Zahl der
gefüllten Förderwagen wurde somit dokumentiert. Diese
Dokumente sind immerhin 150 Jahre alt. In bestechender
Feinarbeit wurden die untertägigen Aufmessungen von den
Markscheidern in Stollenrisse der Grubenfelder übertragen.
Neben der grundrißlichen Darstellung wurden oft die
Jahreszahlen des Vortriebs angegeben, die Abbaufelder schraffiert und
mit Jahreszahlen versehen. Besonderheiten, wie das Auffinden einer
Schlotte, wurden manchmal mit merkwürdigen Kartenzeichen
eingetragen. Oft wurden größere Berichte in einer
besonderen Legende an den Kartenrand geschrieben. Kartographisch
schlecht darstellbare Details wurden mit Buchstaben, Zahlen oder
anderen Zeichen eingetragen und auf der Karte in Worten recht
ausführlich erläutert. Viel Mühe gab man
sich bei der Darstellung der Oberfläche über wichtige
Stollen in den Stollenkarten. Halden, Wälder und wichtige
Bauwerke wurden bildlich dargestellt. Nicht selten wurde
großer Aufwand in die Gestaltung der
Kartenüberschrift oder Kompaßrose gesteckt. In
Auswertung der Schlottenexpedition wälzten wir in den Archiven
hunderte solcher Risse und fanden dank der präzisen Arbeit der
alten Markscheider auf viele Erscheinungen eine rißliche
Erklärung.
Füllort der Trockenmauerung am
Jungen-Adolph-Schacht
Dieser Schacht wurde im 18. Jahrhundert
abgeteuft und mit Mauerwerk ausgesetzt. Er ist ungefähr 110 m
tief. Um den Füllort stabil zu gestalten, wurde dieser in
Trockenmauerwerk gesetzt. Der Schacht selbst hat eine ovale Form. Die
alten Schachtformen waren viereckig. Diese Form war hinsichtlich des
Gebirgsdruckes ungünstig. Später führte man
die ovale Form ein. Sie widerstand dem Gebirgsdruck, brachte jedoch
Platzverlust bei der Unterteilung in die verschiedenen Abteilungen. Ein
Schacht diente nicht nur der Förderung. In ihm erfolgte auch
die Fahrung, d. h., der Bergmann kletterte auf Leitern, den sogenannten
Fahrten, in die Tiefe. Außerdem gingen durch den Schacht die
Holzrohre für die Wassereinleitung zu den Kunstzeugen. Der
Schachtquerschnitt wurde also durch Zimmerung in verschiedene
Abteilungen geteilt. Den Anforderungen des Gebirgsdruckes und der
Unterteilung wurde der runde Schachtquerschnitt am ehesten gerecht. Im
Sangerhäuser Revier begann man 1871 den Röhrigschacht
als ersten runden Schacht abzuteufen. Er wurde 1876 auf eine
Endteufe von 295 m niedergebracht. Durch die Aufgabe des
Carolusschachtes entwickelte sich der Röhrigschacht zum
Abbauschwerpunkt. Ein weiterer bedeutender Schacht des
Sangerhäuser Reviers ist der zwischen Carolusschacht und
Röhrigschacht gelegene Johann-Schacht. Er wurde im Jahr 1853
abgeteuft und erlangte ebenfalls Bedeutung. Vom Kunstteich
führte ein Grabensystem das Wasser zum Betreiben
ähnlicher Wasserkünste wie auf dem Carolusschacht
heran. 1864 war er mit rund 125 m Teufe fertiggestellt worden.
Bereits 10 Jahre später wurde er stillgelegt. Viele
Halden zwischen Großleinungen und Wettelrode zeugen vom regem
Bergbau. In fast allen verbirgt sich ein ehemaliger Schacht. Das
Haldenmaterial wurde um den Schacht herum verstürzt. Den
stillgelegten Schacht verschloß man später wieder
mit hinabgestürzten Haldenmaterial. Die vielen Halden
markieren an der Erdoberfläche die Lage der Schächte.
Nur wenige sind heute noch im Bereich des Füllortes so offen
zu betreten, wie der im Bild gezeigte Füllort. Wandert
man über die Oberfläche des historischen
Bergbaugebietes, so ist man überrascht von der Menge der
sichtbaren Halden, welche alle ehemalige Schächte markieren.
Die Häufigkeit der Schächte hat mehrere
Erklärungen: - Die Bewetterung der
Grubenbaue stellte ein sehr schwer zu bewältigendes Problem
dar.
- Für die Schachtförderung
waren viele technische Hilfsmittel, wie Haspel, Göpel und
Wasserkünste erfunden worden. Die horizontale
Förderung beschränkte sich nach wie vor auf
mühselig gezogene Hunte.
- Generationen von
Bergleuten erschlossen mit immer neuen Schächten neue,
isoliert liegende Grubenfelder.
Schlottenschlamm im Bereich des Segen Gottes
Stollens Der plattige und klüftige
Zechsteinkalk ist ein idealer Wasserleiter. Im Einfallen der Schichten
bewegt sich das Wasser in die Tiefe. Über dem Zechsteinkalk
liegt der wasserlösliche Anhydrit. An der Grenzfläche
beider Gesteine kommt es zu Auslaugungs- und
Auflösungserscheinungen. So entstehen Höhlen des Typs
Wimmelburger Schlotte. Die großen Kluftrichtungen im Gestein
zeichnen dem Wasser die Bahnen vor. Die Klüfte bestimmen die
Ausrichtung der Hohlräume. An der im Bild ersichtlichen Stelle
berührt das Wasser des Segen Gottes Stollens die Kontaktzone
beider Gesteine. 
Die
seit geologischen Zeiten ablaufenden
Auflösungsvorgänge haben die Zone alpha des
Werraanhydrits fast vollständig aufgelöst und nur die
unlöslichen Rückstände in Form von
Schlottenschlämmen zurückgelassen. Das
fließende Wasser des Segen Gottes Stollens hat die
Schlottenschlämme teilweise ausgeräumt, und man kann
an dieser Stelle den Grad der Höhlenbildung im Bereich des
Kontaktes Zechsteinkalk-Werraanhydrit erkennen. Deshalb sind
alle bekannten Höhlen, die der Kupferschieferbergbau
aufgefunden hat, an diese Kontaktstelle gebunden. Der
Entstehungsmechanismus ist in jedem Falle der gleiche. Der
Geologe FULDA hat 1912 diese Höhlenentstehung als
„Wimmelburger Typ“ bezeichnet. Es wurden noch
andere Höhlen gefunden, die man aber als Resultat der
Auflösung von Steinsalz betrachten muß. Dieser
Auflösungsvorgang geht enorm schnell, und es konnten innerhalb
weniger Tage und Wochen solche Höhlen entstehen, wenn
Grubenwässer an frisch angefahrenes Steinsalz gelangte. FULDA
nannte die Höhlen den „Ottoschächter
Typ“, benannt nach einer solchen am Ottoschacht bei Eisleben
gefundenen Höhle. Auch der über dem Werraanhydrit
liegende plattige und klüftige Stinkschiefer fungiert als
guter Wasserleiter. Im darüberliegenden Basal- und
Sangerhäuser Anhydrit können ebenfalls
Höhlen des „Wimmelburger Typs“ entstehen. Gefunden
wurden Höhlen in diesem Horizont allerdings selten, da sich
Kupferschieferbergbau nur in Ausnahmefällen in diesem Bereich
bewegte. Die 1854 im Segen Gottes Stollen gefundene Segen
Gottes Schlotte ist eine solche Höhle. Diese
Schlottenschlämme brachten den Bergleuten immer wieder
Überraschungen. Sie waren gefürchtet, denn ohne
Ausbau waren sie kaum zu halten. Solange sie trocken blieben, waren sie
standfest. Kam jedoch Wasser dazu, dann verwandelte sich alles in einen
zähen Brei. Dieser begann zu fließen,
drückte den Ausbau ein und war schwer zum Stehen zu bringen.
Aus diesem Grunde mußte wahrscheinlich 1880 der
Carolusschacht aufgegeben werden. Die Schachtausmauerung widerstand
nicht länger dem Druck des ins Fließen gekommenen
Schlammes. Nur starke Gewölbe konnten auf die Dauer
schützen. Bergmännischer
Versatz in der Elisabethschächter Schlotte
Die durch den Bergbau gefundenen Höhlen
waren meist wassergefüllt. Näherte man sich mit dem
Vortrieb einer solchen Höhle im Schichteneinfallen von oben
her, war das unproblematisch. Der Schlottenwasserspiegel lag tiefer, er
konnte keinen Schaden anrichten. Näherte man sich einer
solchen Höhle aber von unten, kam es zu gewaltigen
Wassereinbrüchen und Katastrophen. Ein Beispiel für
die Annäherung von oben ist die Elisabethschächter
Schlotte, ein Beispiel für die Annäherung von unten
die Segen Gottes Schlotte. Oft wurden Schlotten
bewußt gesucht, um die Wasserhaltung zu ermöglichen
oder zu vereinfachen (4, 5). Trockene Hohlräume wurden gern
dazu benutzt, taubes Gestein zu versetzen. Das war eine große
Einsparung für den Bergbau, konnte man damit große
Förderwege ersparen. Es wurden jedoch immer nur Teilhalden in
den Höhlen errichtet. Wenn die Förderwege zu
groß wurden, verzichtete man auf weiteres Aufhalden in der
Höhle. So findet man in der Elisabethschächter
Schlotte Haldenmaterial nur im Bereich der beiden Hochbrüche.
Auch in der Segen Gottes Schlotte wurde Bergematerial nur um den
Hochbruch herum deponiert. Selbst in der riesigen Wimmelburger Schlotte
ist das so, wenn auch dort gewaltig große Halden
aufgeschüttet wurden. Wir werden nie den Eindruck
vergessen, den eine gewaltige untertägige Halde in der
Wimmelburger Schlotte auf uns gemacht hat. Wir standen
überrascht in einem großen Höhlensaal und
blickten auf die Front einer Halde von etwa 15 m Höhe und 40 m
Breite. Ihre Tiefe war nicht mehr abschätzbar, denn man hatte
die gewaltigen Spannweiten des Raumes völlig
zugeschüttet. Als wir die Halde erstiegen hatten, standen wir
trotz allem in einem gewaltigen Raum. Man konnte die alten
Transportwege erkennen. Das zu verstürzende Material war durch
einen natürlichen Schacht in den Raum gefördert
worden. Auf der Halde waren deutlich die Spuren von Wagen, Gleisen und
Schubkarrenrädern sichtbar. Gegen diese Halde sind die
Aufhaldungen in der Elisabethschächter Schlotte klein. Man
sollte jedoch nicht verkennen, daß auch hier ein Teil der
vorhandenen Hohlräume versetzt wurde. Das wahre
Ausmaß der Zuschüttungen ist nicht mehr
erfaßbar. Ob die nordöstlichen Räume der
Höhle zusammengebrochen oder versetzt worden sind, ist
ungewiß. Markscheider BRATHUHN hat diese Räume
jedenfalls 1839 auf seiner Schlottenkarte noch andeutungsweise
dargestellt. Ob die Versatzarbeiten zu dieser Zeit schon abgeschlossen
waren oder noch fortgeführt wurden, kann nicht gesagt werden.
Der Versatz wurde sauber aufgesetzt und damit ein schmaler passierbarer
Gang durch den betroffenen Höhlenteil offen gelassen. Im
Verlaufe der Zeit sind einige Mauem eingestürzt, und man
muß stark gebückt durch diese Höhlenteile
kriechen. Wasserleitung
in die Elisabethschächter Schlotte
Die Höhle wurde im Jahr 1755 nach
intensiven Sucharbeiten gefunden. Sie war für den Leinunger
und Morunger Kupferschieferbergbau zu einer zwingenden Notwendigkeit
geworden. Pumpenanlagen von geeigneter technischer Leistung waren
selten und teuer. An den Gonnaer Stollen war um diese Zeit in dieser
Gegend noch nicht zu denken. Man ging von der alten Bergmannserfahrung
aus, daß sich unter den kraterförmigen
Einbrüchen der Erdoberfläche, den sogenannten
Erdfällen, Höhlen befinden mußten. So wurde
die Höhle durch einen Schacht, der in einem Erdfall angesetzt
wurde, gesucht und auch gefunden. Die Höhle lag im
Bereich der Berggrenze zwischen Morunger-Leinunger Gebiet und der
Sangerhäuser Gewerkschaft. Das Morunger-Leinunger Gebiet
gehörte den Grafen von Eberstein. Diese waren verarmt und
konnten ohne Wasserhaltung über die Höhle nicht mehr
weiterbauen. Die Sangerhäuser waren reich und konnten es sich
leisten, der Konkurrenz einige Hiebe auszuteilen (5). So kam es zu
einem langen Gerichtsstreit und einer Anhäufung von Akten,
Zeichnungen und Bergrissen. Nur deshalb konnten wir die Geschichte
über die Auffindung der Elisabethschächter Schlotte
lückenlos rekonstruieren. Die Höhle wurde in
dieser Nutzungsperiode im nördlichsten Teil an drei Stellen
angefahren, ohne daß man anfangs den Zusammenhang erkannte.
Im nördlichen Teil der Höhle fanden wir noch
Holzrohre aus der Zeit der ursprünglichen Wassereinleitung. Als
man gegen 1830 mit dem Gonnaer Stollen den mittleren Teil der
Höhle erreichte, waren diese Teile trockengefallen. Der
Wasserspiegel nahm in der Höhle das Niveau des Gonnaer
Stollens ein. Der Markscheider OTTO BRATHUHN führte
1839 eine Vermessung der Elisabethschächter Schlotte durch. Darauf
ist logischerweise nur der nördliche und mittlere Teil der
Höhle abgebildet. Der südliche Teil stand noch
völlig unter Wasser. Mit dem Fortschreiten des Abbaus nach der
Tiefe fielen nach und nach auch diese Teile trocken. Bei unserer
Expedition 1983 fanden wir an der Stelle des ehemaligen Wasserspiegels
mit Bleistift an der Wand eingeschrieben die Initialen des
Markscheiders OTTO BRATHUHN, genau dort, wo er 1839 seine Vermessungen
beenden mußte. Die ursprünglichen Stellen
der Wassereinleitung sind heute kaum noch sichtbar. Große
Schlammhalden und die Angaben der alten Bergakten lassen uns jedoch
diese Stellen mit ziemlicher Sicherheit rekonstruieren. Im mittleren
Teil der Höhle ist ein im Schlottenschlamm angelegter Stollen
oder Graben deutlich erkennbar. Er ist auch auf der Brathuhnschen Karte
zu sehen und endet an der damaligen Wasserstandslinie, scheint also aus
der Zeit um 1830 zu stammen, als der Gonnaer Stollen das Gebiet der
Höhle erreichte. Wasserstandsmarken
im mittleren Teil der Elisabethschächter Schlotte
Die Wasserstandsmarken können in der
gesamten Höhle wahrgenommen werden. Besonders
auffällig sind sie im mittleren Teil der Höhle. Hier
befand sich der Wasserspiegel im Jahre 1839, als BRATHUHN seine
Vermessung dort beenden mußte. Anhand von Inschriften an den
Höhlenwänden konnten wir 1983 das Fallen des
Wasserspiegels rekonstruieren. 25 m südlich der
Wasserspiegellage von 1839 fanden wir einen alten Pegel, bestehend aus
einem in die Wand getriebenen Holzbolzen als Bezugspunkt für
die Wasserstandsmessung nebst einer an die Wand geschmierten, aber
leider unleserlich gewordenen Wasserstandstabelle aus dem Jahre 1854. 50
m südlich dieses Punktes fanden wir eine weitere
„Pegelstation“. Hier waren Bretter über
den feuchten Schlamm gelegt und als Bezugspunkt in der
Höhlendecke eine Kerbe eingeschlagen. Im Schlamm stand eine
Holzlatte mit deutlichen Einkerbungen. I Mit
Fackelruß war eine Wasserstandstabelle aus dem
Beobachtungszeitraum 1859 und 1860 an die Wand geschrieben. In der
Umgebung dieser Tabelle fanden wir an zwei weiteren Stellen
Wasserstandseintragungen. Die Eintragungen der
Tabelle lauteten: | „5. 4. 1859 | 16. 4.
1860 | | 4 1/2 Lachter 6" | vom
Nagel | | vom Nagel | =
1/2 Ltr. 5" | | 1/2 Ltr 6" | =
45" | | = 46" | | | 14.
7. 60 4 1/2 Ltr. 5“ | |
1861 war der gesamte bekannte südliche
Höhlenteil wasserfrei. Im südlichst gelegenen Raum
fanden wir das Datum 21. 10. 1861. Die Bergleute hatten
Bretter über den nassen Schlamm gelegt, um trockenen
Fußes zu den Pegeln zu gelangen. Die Beobachtung der
Wasserstände in den Höhlen war für sie sehr
wichtig. Das Verhalten des Wasserspiegels schien sehr unlogisch zu
sein. Trotz großer Trockenperioden stieg das Wasser
plötzlich schlagartig in den Höhlen an. Andererseits
blieb der Wasserspiegel auch in der Zeit großer
Niederschläge konstant. In einigen der gefundenen und
genutzten Höhlen verhielt sich der Wasserspiegel
„unlogisch“, in anderen Höhlen verhielt er
sich so, wie man es erwartete. Den Wasserstand bezeichneten die
Bergleute als „Wogspiegel“. Es gibt eine Reihe von
Arbeiten, die sich mit dem Steigen und Fallen des Wogs
beschäftigen. Die eindrucksvollste Arbeit ist die des
Bergschülers WILCKE. 1858 schrieb er auf eigenen Wunsch eine
zweite Bergschülerarbeit. Er erklärte das Verhalten
des Wogspiegels mit raffinierten hydraulischen Hebersystemen.
Kuppelartige Hohlräume im mittleren Teil
der Elisabethschächter Schlotte
Die Höhle besticht durch die herrlichen
weißen Alabasteraugen und die kuppelartigen Räume.
Im Bild ist eine kleine Kuppel durch eine größere
Kuppel angeschnitten, man erkennt die große Kuppel jedoch
wegen des geringen Bildformates nicht mehr. Besonders der
südliche Teil der Höhle zeigt markante
Kuppelräume. Die Höchsten werden bis zu 15 m hoch.
Die Verbindung zum nächsten Kuppelraum ist meist nur kriechend
zurückzulegen. In der anschließenden Kuppel kann man
sich wieder aufrichten. Die niedrige Deckenhöhe zwischen den
einzelnen Kuppeln wird durch mächtige Sedimente erzeugt, die
den Boden der Höhle bedecken. In der
größten, durch den historischen
Kupferschieferbergbau gefundenen Höhle, der Wimmelburger
Schlotte, gibt es zwei flächenmäßig
große Kuppellabyrinthe. Die
Begrenzungsflächen der Einzelkuppeln tauchen dort so tief in
das Sediment ein, daß man von einer Kuppel zur anderen in
verschiedenen Richtungen nur auf dem Bauche kriechend gelangen kann.
Bei einigem Hin- und Herkriechen verliert man sehr schnell die
Orientierung und meint, in einem Labyrinth zu sein. Die Erstentdecker
des „Labyrinths“ in der Wimmelburger Schlotte
schrieben, daß sie zur Orientierung Pfähle in den
Schlamm gesteckt hätten, um sich wieder herauszufinden.
Reichliche 100 Jahre später betrat unsere Expedition 1977
dieses Labyrinth, und es mutete uns sehr eigenartig an, als wir neben
wenigen Fußspuren die gesteckten Orientierungspfähle
in diesem großen Kuppellabyrinth fanden. Durch das
Einfallen des Gesteins bilden die Höhlen mehr oder weniger
flach einfallende Hohlräume. Zwischen Decke und Wasserspiegel
wird somit immer ein Luftpolster eingeschlossen. Dieses
Luftpolster bildet durch Kondenswasserkorrosion die ideal
gewölbte Glocke. Das Kondenswasser entsteht durch den
natürlichen Wasserdampfdruck bei jeder Temperatur des Wassers.
über den Zustand Wasserdampf kondensiert es an der
Gesteinswand in Form von destilliertem Wasser aus und ist deshalb
besonders aggressiv. Es läuft an den Wänden als Film
herunter, und so bilden sich über jeder Luftblase die Kuppeln.
Da Luftblasen im Idealfall Kreisform annehmen, ist auch der
runde Querschnitt der Kuppelräume erklärbar. Oft
sieht man in den Kuppeln die alte Wasserstandsmarke und erkennt die
darüberliegende ehemalige luftgefüllte Glocke.
Meistens kann man eine ganze Reihe untereinanderliegender
Wasserstandsmarken erkennen. Der Versuch, durch Einnivellieren die
einzelnen Wasserstandsmarken benachbarter Kuppeln miteinander zu
verbinden, scheiterte logischerweise. In ihrer Entwicklung schnitten
sich die Kuppeln gegenseitig an, und es bildete sich somit eine
eigenartige Hohlraummorphologie heraus. Die kuppelartigen Bildungen und
die Ausbildung von ganzen Kuppellabyrinthen scheinen eine typische
Erscheinungsform der Höhlen vom „Wimmelburger
Typ“ zu sein. Inschriften
an den Höhlenwänden
Es gilt nicht gerade als erfreulich, wenn sich
Höhlenbesucher durch ihre Initialen an den
Höhlenwänden verewigen. Würde dies ein
Höhlenbesucher in der heutigen Zeit machen, wäre
Höhlenverbot wohl eine zu erwartende gerechte Strafe. Die
Besucher früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte waren hier etwas
freier. Sie verewigten sich, indem sie Namen, Jahreszahl, Symbole oder
gar kleine Verse in die Höhlenwand ritzten. Diese
Schriftzüge haben sich bewahrt. In der
Elisabethschächter Schlotte sind die Inschriften im
sogenannten Biwakraum konzentriert. Wie wir aus der
Sangerhäuser Zeitung wissen, konnte man vor 100 Jahren die
Höhle noch recht unbürokratisch über den
Carolusschacht besuchen, obgleich ein solcher Besuch in keiner Weise
unseren heutigen Besuchen ähnelt. Eine der letzten
Befahrungen dieser Art ist in der Sangerhäuser Zeitung vom
August 1876 niedergeschrieben: „Auf
mäßig geneigter Ebene ging es vom Schachte aus in
einem Stollen weiter, der nur an wenigen Stellen Mannshöhe hat
und daher starke Anforderungen an die Biegsamkeit des
Rückrates stellt, und so weiter auf mannigfachen
Krümmungen und Windungen endlich zwei kurze Leitern hinauf und
das Ziel der Fahrt, die Höhlenregion, war glücklich
erreicht. . .“ Nachdem man alles besehen hatte,
erfolgte der romantische Teil, ganz im Stile der damaligen Zeit, denn
alle Höhlenbefahrungen fanden in ähnlicher Form statt. „Die
schönsten Räume wurden mit bengalischen Flammen
prächtig erleuchtet, einige Dynamitpatronen, welche man
explodieren ließ, sowie ein im Chor gesungenes
kräftiges Bergmannslied liefern den Beweis, daß die
Schlotten eine herrliche Akustik haben. Nach einer kurzen Rast unter
einer der schönsten Wölbungen wurde der
Rückweg angetreten, welcher Dank der umsichtigen und
liebenswürdigen Führung, der sich die Gesellschaft zu
erfreuen hatte, ebenso wie die Einfahrt ohne jede Störung von
statten ging.“ Einige Höhlen wurden ihrer
prächtigen Räume halber sogar zu Innungsfesten
benutzt. Bekannt ist der sogenannte Tanzsaal in der Wimmelburger
Schlotte. Reste eines ehemaligen Kronleuchters in der Kuppelmitte sind
erhalten geblieben. Inschriften an den Wänden künden
sogar von Hochzeitsfesten. In der Brandschächter Schlotte
müssen ebenfalls solche Feste stattgefunden haben. Leider
hüllt sich diese Tatsache noch völlig ins Dunkle. Eine
alte Karte aus der Zeit um 1815 kündet jedoch mit zwei
eingezeichneten Kronleuchtern von diesen Dingen. Auch
Trinkflaschen fanden wir beim Vorstoß in die Schlotte. So
ganz trocken verliefen Höhlenbesuche der damaligen Zeit nicht.
In der Wimmelburger Schlotte diente eine leere Flasche sogar als
Flaschenpost für spätere Finder. Manches Gedicht,
manch anzüglicher Vers wurden in den Stein geritzt. Zu unserer
großen Überraschung fand unser Begleiter UWE
KÄSTNER unter den zahlreichen Schriftzügen in der
Schlotte auch den seines Urgroßvaters. Alabasterknollen im Werraanhydrit
Das faszinierendste Bild in der Höhle
erzeugen die vielen schneeweißen Alabasterknollen. Im
regelmäßig eng- und feingestreiften Werraanhydrit,
Zone gamma, sind große und kleine Knollen eingelagert. Es
gibt Knollen bis 40 cm Durchmesser. Bei der Ablagerung des Sedimentes
haben sich die Knollen im weichen Sedimentschlamm wahrscheinlich durch
Sammelkristallisation gebildet. Es kam zur Bildung
größerer Kristalle durch laufenden parallelen Absatz
der Kristallsubstanz um das ältere Kristall herum. Es
ist eine Gesetzmäßigkeit, daß die kleinen
Kristalle in Lösungen oder im weichen Sedimentschlamm auf
lange Dauer neben den großen Kristallen nicht existieren
können. Sie lösen sich wieder auf, und die
Kristallsubstanz lagert sich an dem großen Kristall ab. So
sammelt sich das saubere, reine Kalziumsulfat an einem
Kristallisationskeim und es wächst nach und nach ein
kugelförmiges Gebilde. Durch verschiedenste Einwirkungen
während dieser Sammelkristallisation können nun
verschiedenste Knollenformen entstehen. Im Heft „Die
Elisabethschächter Schlotte“ (5) wurden die
Knollentypen bereits abgebildet. Sechs Haupttypen von Knollen wurden
ausgehalten. - Die geflossenen Knollen
Sie
sind kugelförmig bis stromlinienförmig ausgebildet.
Ihr Wachstum hat die weichen Sedimentschichten aufgebläht, und
durch Abrutschen des gesamten Sedimentkörpers hat das Material
die stromlinienartige Form erhalten.- Die gerollten
Körper
Es sind durch Sammelkristallisation
gewachsene Knollen, die durch spätere Bewegung des gesamten
Sedimentkörpers wieder zerstört wurden. Grad der
Zerstörung und eventuelle Verteilung bilden zahlreiche
Untertypen.- Die geäderten Körper
Es
handelt sich um minimal zerstörte Körper, die
deutliche Verheilungen aufweisen.- Die umsäumten
Körper
Durch eine nicht geklärte
Besonderheit in der Sammelkristallisation sind deutliche
Kristallsäume um die Knolle herum entstanden.- Die
korrodierten Körper
Die durch
Sammelkristallisation entstandenen Knollen wurden durch
Veränderung der Lösungskonzentration teilweise wieder
aufgelöst und zeigen eine zernagte Knollenoberfläche.- Die
sphärischen Körper
Es sind
Knollen, die durch Sammelkristallisation die weiche Sedimentumgebung
aufquellen ließen. Die Streifung des umgebenden Sediments ist
deutlich mitgequollen. Durch Sammelkristallisationen zweiten und
dritten Grades sind die Knollen manchmal von sphärischen
Höfen umgeben.
 Die
Typen der Alabasterknollen | 1.
Die „geflossenen Körper“ | 4.
Die „umsäumten Körper“ | | 2.
Die „gerollten Körper“ | 5.
Die korrodierten Körper | | 3.
Die „geäderten Körper“ | 6.
Die sphärischen Körper |
 | Typ 6.2 |  | Typ 4.2 |
Nachtlager in der Elisabethschächter
Schlotte Während der
Sangerhäuser Naturkundeverein 1876 über den noch
bestehenden Carolusschacht in die Schlotte auf relativ kurzem Wege
vorstoßen konnte, war das unserer Expedition nicht mehr
möglich. Vom 7. bis 11. Mai 1979 verschwanden die
Höhlenforscher FRITZ, MARR, MUCKE, PFEIFFER, SCHMIDT und R.
VÖLKER für fünf Tage unter der Erde und
schlugen in der Elisabethschächter Schlotte ihr Lager auf. So
konnten die großen Anmarschwege eingespart werden, und alle
Kraft auf die Erkundung und Vermessung der Höhle gesetzt
werden. ARNDT, DIETZE, KARNSTEDT und KÄSTNER
übernahmen die Verbindung zur Außenwelt und
sammelten zahlreiche Erkenntnisse über die zur Schlotte
führenden Streckensysteme. Die fünf vollen
Tage wurden intensiv ausgenutzt. Ein Plan der Höhle
entstand, es wurden Fotodokumente angefertigt, Profile gezeichnet,
historische Inschriften dokumentiert und nach Fortsetzungen der
Höhle gesucht. (5) Dieser Expedition folgte eine Suche nach
Archivmaterialien und alten Rißunterlagen. Die Funde in den
Archiven waren reichhaltig. 
In
etwa drei Jahren sichtete C. VÖLKER das vorliegende
Archivmaterial, überwiegend aus alten Gerichtsakten der Zeit
um 1760 bis 1780 bestehend, und versuchte die Schrift zu
enträtseln. Nach mühevollen Arbeiten mit den
Archivmaterialien konnten wir die Geschichte und die Vorgänge
im Bergbaurevier um die Elisabethschächter Schlotte
rekonstruieren. Manches in Höhle und Bergbauumgebung
aufgefundene Problem erhielt über das Archivmaterial seine
Deutung. Manche in den Archivunterlagen angesprochenen Ereignisse
bedurften einer überprüfung vor Ort. So
gelang es uns, eine Sammlung vieler Dokumente um und über
diese Höhle, über die Menschen, die dort arbeiteten,
über die Entwicklung der Bergbautechnik und über die
faszinierende Welt der Höhle zu erstellen. Mit diesem
Heftehen wollen wir einige wenige Bilder vorstellen. Nach zahlreichen
Veröffentlichungen und einem Fernsehfilm soll es für
jeden Interessenten ein paar bleibende Bilder geben. Nach wie
vor existiert der Plan, die Höhle dem öffentlichen
Tourismus zugänglich zu machen. Natürlich nicht
über die geschilderten mühevollen und langen
Anmarschwege, sondern über einen neu zu schaffenden Stollen. Aber
keiner sollte erwarten, daß die Höhle in
kürzester Zeit eine Schauhöhle wird. Es wird
noch viel Zeit vergehen. . . . . . Sollte sie einst im
Lampenlicht für den Tourismus erstrahlen, wird man kaum an die
Zeit ihrer dritten Wiederentdeckung zwischen 1978 und 1984 denken. Um
dieser Arbeit eine bleibende Erinnerung zu schaffen, wurde dieses
Heftchen gestaltet. Anm.: Die
Elisabethschächter Schlotte ist im Rahmen einer Spezialführung
wieder zugänglich 
Verwendete Literatur Weiterführende Literatur | VÖLKER, R. | Die Segen
Gottes Schlotte Mitteilungen des Karstmuseums Heft
3 1982 | | VÖLKER,
R. u. C. | Verschiedene Abhandlungen zu Schlotten im Sangerhäuser
Revier Fundgrube Heft 2 1983 S. 34-50 | | VÖLKER, R. | Expedition
in die Wimmelburger Schlotte Jahrbuch des
Höhlenforschers 1978 S. 2-7 | | STOLBERG, G. | Die
Mansfelder Schlotten Zeitschrift für Karst- und
Höhlenkunde Heft 1-4 1942/43 S. 11-35 |

Quelle: Christel
und Reinhard VÖLKER Auf dem Weg in die
Elisabethschächter Schlotte Heft 11, Mitteilungen des
Karstmuseums, Uftrungen |